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Ab auf die Couch!

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In einer komplexen Gesellschaft mit hohem Leistungsdruck nehmen psychische Probleme zu. Die in Deutschland anerkannten Behandlungsmethoden – Tiefenpsychologische Psychotherapie, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie – klassifizieren viele psychische Störungen als behandlungsbedürftig. Dadurch erscheinen Probleme wie Arbeitssucht, Internetsucht und Burn-out plötzlich therapiewürdig. Gleichzeitig steigt die Einnahme von Antidepressiva erheblich, was zu einer Pathologisierung der Gesellschaft führt. Michael Mary kritisiert die Entwicklung der Psychotherapie, die seit ihrer staatlichen Aufsicht an Qualität verloren hat. Um Menschen mit normalen Problemen zu helfen, müssen sie als psychisch krank eingestuft werden, was in ein fragwürdiges Diagnose- und Behandlungssystem mündet. Dabei wird fälschlicherweise angenommen, dass Psychotherapie wissenschaftlich und objektiv sei. Der Autor argumentiert, dass viele psychische Probleme keinen Krankheitswert haben und die Lösungen oft bereits in den Betroffenen selbst liegen. Nur Therapeuten, die sich auf ihre Klienten einlassen und nicht an strikte Vorgaben gebunden sind, können gemeinsam Wege aus Krisen finden. Zudem skizziert der Autor eine „Psychotherapie des Graubereichs“, die psychische Probleme als normale Phänomene in einer Gesellschaft betrachtet, in der Menschen multiple Identitäten annehmen müssen.

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Ab auf die Couch!, Michael Mary

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
10,50 zł

Metody płatności

3,5
Dobra
2 Ocena

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Tytuł
Ab auf die Couch!
Język
niemiecki
Wydawca
Blessing
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
ISBN10
389667496X
ISBN13
9783896674968
Seria
Tagi
Ocena
3,5 z 5
Opis
In einer komplexen Gesellschaft mit hohem Leistungsdruck nehmen psychische Probleme zu. Die in Deutschland anerkannten Behandlungsmethoden – Tiefenpsychologische Psychotherapie, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie – klassifizieren viele psychische Störungen als behandlungsbedürftig. Dadurch erscheinen Probleme wie Arbeitssucht, Internetsucht und Burn-out plötzlich therapiewürdig. Gleichzeitig steigt die Einnahme von Antidepressiva erheblich, was zu einer Pathologisierung der Gesellschaft führt. Michael Mary kritisiert die Entwicklung der Psychotherapie, die seit ihrer staatlichen Aufsicht an Qualität verloren hat. Um Menschen mit normalen Problemen zu helfen, müssen sie als psychisch krank eingestuft werden, was in ein fragwürdiges Diagnose- und Behandlungssystem mündet. Dabei wird fälschlicherweise angenommen, dass Psychotherapie wissenschaftlich und objektiv sei. Der Autor argumentiert, dass viele psychische Probleme keinen Krankheitswert haben und die Lösungen oft bereits in den Betroffenen selbst liegen. Nur Therapeuten, die sich auf ihre Klienten einlassen und nicht an strikte Vorgaben gebunden sind, können gemeinsam Wege aus Krisen finden. Zudem skizziert der Autor eine „Psychotherapie des Graubereichs“, die psychische Probleme als normale Phänomene in einer Gesellschaft betrachtet, in der Menschen multiple Identitäten annehmen müssen.