Bookbot

Kritik und Gewalt

Ocena książki

Parametry

  • 398 stron
  • 14 godzin czytania

Więcej o książce

Die Integrationsdebatte nach Thilo Sarrazins Buch offenbarte ein Paradox: eine wachsende Akzeptanz des kulturellen Pluralismus, besonders unter Jüngeren, und gleichzeitig massive kulturelle Ressentiments in der Einwanderungsgesellschaft. Der renommierte Migrationsforscher Klaus J. Bade beleuchtet die Ursachen und bedrohlichen Folgen dieser Spannung. Er beschreibt die Ersatzdebatte als „negative Integration“, bei der sich die Mehrheit durch die Ausgrenzung einer großen muslimischen Minderheit selbst vergewissert. Die Politik erkennt die Brisanz dieser negativen Integration nicht, solange sie Integrationspolitik nicht als Gesellschaftspolitik für alle versteht. Bade identifiziert die Zusammenhänge von Wortgewalt und Tatgewalt, exemplifiziert durch antimultikulturell und antiislamisch motivierte Gewalttaten wie das Breivik-Massaker in Norwegen und die Serienmorde des NSU in Deutschland. Trotz der Zunahme von Integrationserfolgen und der pragmatischen Akzeptanz kultureller Vielfalt sind auch aus kultureller Angst geborene fremdenfeindliche Haltungen gewachsen, insbesondere gegenüber dem Islam. Der Umgang mit den Themen Einwanderung, Integration und Islam hat einen kritischen Punkt erreicht.

Zakup książki

Kritik und Gewalt, Klaus J. Bade

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

2,0
Nic specjalnego
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Kritik und Gewalt
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
398
ISBN10
389974893X
ISBN13
9783899748932
Seria
Tagi
Ocena
2 z 5
Opis
Die Integrationsdebatte nach Thilo Sarrazins Buch offenbarte ein Paradox: eine wachsende Akzeptanz des kulturellen Pluralismus, besonders unter Jüngeren, und gleichzeitig massive kulturelle Ressentiments in der Einwanderungsgesellschaft. Der renommierte Migrationsforscher Klaus J. Bade beleuchtet die Ursachen und bedrohlichen Folgen dieser Spannung. Er beschreibt die Ersatzdebatte als „negative Integration“, bei der sich die Mehrheit durch die Ausgrenzung einer großen muslimischen Minderheit selbst vergewissert. Die Politik erkennt die Brisanz dieser negativen Integration nicht, solange sie Integrationspolitik nicht als Gesellschaftspolitik für alle versteht. Bade identifiziert die Zusammenhänge von Wortgewalt und Tatgewalt, exemplifiziert durch antimultikulturell und antiislamisch motivierte Gewalttaten wie das Breivik-Massaker in Norwegen und die Serienmorde des NSU in Deutschland. Trotz der Zunahme von Integrationserfolgen und der pragmatischen Akzeptanz kultureller Vielfalt sind auch aus kultureller Angst geborene fremdenfeindliche Haltungen gewachsen, insbesondere gegenüber dem Islam. Der Umgang mit den Themen Einwanderung, Integration und Islam hat einen kritischen Punkt erreicht.