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Marcel Duchamp im Alter von 85 Jahren

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1945 publizierte Marcel Duchamp in der amerikanischen Zeitschrift View ein fotografisches Selbstporträt, das ihn der Bildunterschrift zufolge „at the Age of 85“ abbildete. In Wirklichkeit war er damals erst 58 Jahre alt. Bisher war über die Entstehungsumstände dieser Inkunabel der „inszenierten Fotografie“ nichts bekannt. In dem Buch wird erstmals ein jüngst entdecktes Skript Friedrich Kieslers veröffentlicht, in dem dieser in allen Einzelheiten beschreibt, wie er seinem Freund Marcel Duchamp dabei assistiert hat, sich vor der Kamera des New Yorker Fotografen Percy Rainford als greisenhafter Künstler-Philosoph zu stilisieren. Der bekannte Duchamp-Experte Herbert Molderings interpretiert Duchamps Selbstporträt als neuartigen, konzeptuellen Umgang mit der Fotografie. Der Fotoapparat wird als „Zeitmaschine“ benutzt, jedoch nicht, um, wie allgemein üblich, einen Moment der Gegenwart festzuhalten, sondern um in die Zukunft zu blicken.

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Marcel Duchamp im Alter von 85 Jahren, Herbert Molderings

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Marcel Duchamp im Alter von 85 Jahren
Język
niemiecki
Wydawca
König
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
111
ISBN10
3863353048
ISBN13
9783863353049
Seria
Tagi
Opis
1945 publizierte Marcel Duchamp in der amerikanischen Zeitschrift View ein fotografisches Selbstporträt, das ihn der Bildunterschrift zufolge „at the Age of 85“ abbildete. In Wirklichkeit war er damals erst 58 Jahre alt. Bisher war über die Entstehungsumstände dieser Inkunabel der „inszenierten Fotografie“ nichts bekannt. In dem Buch wird erstmals ein jüngst entdecktes Skript Friedrich Kieslers veröffentlicht, in dem dieser in allen Einzelheiten beschreibt, wie er seinem Freund Marcel Duchamp dabei assistiert hat, sich vor der Kamera des New Yorker Fotografen Percy Rainford als greisenhafter Künstler-Philosoph zu stilisieren. Der bekannte Duchamp-Experte Herbert Molderings interpretiert Duchamps Selbstporträt als neuartigen, konzeptuellen Umgang mit der Fotografie. Der Fotoapparat wird als „Zeitmaschine“ benutzt, jedoch nicht, um, wie allgemein üblich, einen Moment der Gegenwart festzuhalten, sondern um in die Zukunft zu blicken.