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Emil Nolde, Farben heiss und heilig

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  • 223 strony
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Was 1885 als bescheidene Sammlung von zehn Gemälden begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer bedeutenden Galerie im Osten Deutschlands – das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt in der Moritzburg zu Halle hat eine ereignisreiche Geschichte. Zentral für diese Entwicklung war der Ankauf von Emil Noldes Bild Abendmahl im Jahr 1913, der das Museum in die Moderne katapultierte und einen PR-Coup darstellte. Wochenlang diskutierte die kunstinteressierte Öffentlichkeit darüber, ob zeitgenössische Kunst wie die des Expressionisten Nolde ins Museum gehört. Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums des Kaufs von Abendmahl zeigt das Museum die Ausstellung Emil Nolde. Farben, heiß und heilig, die sich auf Noldes Schaffensphase zwischen 1908 und 1918 konzentriert. Leuchtende Gartenbilder treffen auf religiöse Darstellungen und exotische Stillleben aus der Südsee, wo Nolde von 1913 bis 1914 als Teil einer medizinischen Expedition des Deutschen Kaiserreichs verweilte. Von den 75 ausgestellten Bildern, allesamt Leihgaben, gehörten fünf einst zur Sammlung des Museums, doch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Noldes Kunst als „entartet“ diffamiert und größtenteils ins Ausland verkauft. Ein Katalog mit Beiträgen von verschiedenen Autoren begleitet die Ausstellung.

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Emil Nolde, Farben heiss und heilig, Emil Nolde

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Emil Nolde, Farben heiss und heilig
Język
niemiecki
Autorzy
Emil Nolde
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
223
ISBN10
3861050706
ISBN13
9783861050704
Seria
Opis
Was 1885 als bescheidene Sammlung von zehn Gemälden begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer bedeutenden Galerie im Osten Deutschlands – das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt in der Moritzburg zu Halle hat eine ereignisreiche Geschichte. Zentral für diese Entwicklung war der Ankauf von Emil Noldes Bild Abendmahl im Jahr 1913, der das Museum in die Moderne katapultierte und einen PR-Coup darstellte. Wochenlang diskutierte die kunstinteressierte Öffentlichkeit darüber, ob zeitgenössische Kunst wie die des Expressionisten Nolde ins Museum gehört. Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums des Kaufs von Abendmahl zeigt das Museum die Ausstellung Emil Nolde. Farben, heiß und heilig, die sich auf Noldes Schaffensphase zwischen 1908 und 1918 konzentriert. Leuchtende Gartenbilder treffen auf religiöse Darstellungen und exotische Stillleben aus der Südsee, wo Nolde von 1913 bis 1914 als Teil einer medizinischen Expedition des Deutschen Kaiserreichs verweilte. Von den 75 ausgestellten Bildern, allesamt Leihgaben, gehörten fünf einst zur Sammlung des Museums, doch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Noldes Kunst als „entartet“ diffamiert und größtenteils ins Ausland verkauft. Ein Katalog mit Beiträgen von verschiedenen Autoren begleitet die Ausstellung.