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Korea

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Koreaner und Deutsche verband bis 1989 das gleiche Schicksal, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Die Teilung Deutschlands in West und Ost sowie die koreanische Teilung in Nord und Süd sind nur bedingt vergleichbar. Dennoch bleibt die Spaltung einer Nation – mit der Trennung von Familien und totaler Kontaktsperre – für den deutschen Betrachter schmerzlich, da die eigene Erfahrung in Erinnerung bleibt. Der Architekturfotograf Dieter Leistner erhielt 2006 die Genehmigung, den öffentlichen Raum in Pjöngjang zu fotografieren. Die Bilder zeigen Bushaltestellen mit langen Warteschlangen, repräsentative Bauten, bronzene Heldenstatuen und fast menschenleere Straßen. 2012 reiste Leistner nach Seoul und fand ähnliche Orte: Menschen auf der Straße, Heldenstatuen von alten Königen, lebhafte Blumen- und Fischmärkte sowie belebte Straßen mit Autos und überdimensionierten Bushaltestellen in Form von Fernsehern. Diese „Bildkonkordanz“ spricht für sich selbst und bedarf keiner weiteren Kommentare. Ergänzend finden sich in diesem Band Tagebuchauszüge von Philipp Sturm, der in der DDR aufwuchs und 2006 Pjöngjang besuchte, sowie von Ahn Hehn-Chu, die als Kind koreanischer Eltern in Deutschland geboren wurde und Verwandte in Seoul besucht – zwei besondere deutsche Perspektiven auf ein fremdes Land.

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Korea, Klaus Klemp

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Korea
Język
angielski
Wydawca
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Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
120
ISBN10
3899554876
ISBN13
9783899554878
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Koreaner und Deutsche verband bis 1989 das gleiche Schicksal, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Die Teilung Deutschlands in West und Ost sowie die koreanische Teilung in Nord und Süd sind nur bedingt vergleichbar. Dennoch bleibt die Spaltung einer Nation – mit der Trennung von Familien und totaler Kontaktsperre – für den deutschen Betrachter schmerzlich, da die eigene Erfahrung in Erinnerung bleibt. Der Architekturfotograf Dieter Leistner erhielt 2006 die Genehmigung, den öffentlichen Raum in Pjöngjang zu fotografieren. Die Bilder zeigen Bushaltestellen mit langen Warteschlangen, repräsentative Bauten, bronzene Heldenstatuen und fast menschenleere Straßen. 2012 reiste Leistner nach Seoul und fand ähnliche Orte: Menschen auf der Straße, Heldenstatuen von alten Königen, lebhafte Blumen- und Fischmärkte sowie belebte Straßen mit Autos und überdimensionierten Bushaltestellen in Form von Fernsehern. Diese „Bildkonkordanz“ spricht für sich selbst und bedarf keiner weiteren Kommentare. Ergänzend finden sich in diesem Band Tagebuchauszüge von Philipp Sturm, der in der DDR aufwuchs und 2006 Pjöngjang besuchte, sowie von Ahn Hehn-Chu, die als Kind koreanischer Eltern in Deutschland geboren wurde und Verwandte in Seoul besucht – zwei besondere deutsche Perspektiven auf ein fremdes Land.