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Die Berliner Weltverbesserungsmaschine

Eine Geschichte des fortwährenden Scheiterns

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  • 196 stron
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Seit dem 17. Jahrhundert existiert in verschiedenen europäischen Metropolen der geheime Plan, eine Weltverbesserungsmaschine zu errichten. Diese Idee beruht auf der Annahme, dass die richtige Anordnung von Kunstwerken und Artefakten in einer architektonischen Superform eine mächtige Kraft entfalten könnte. Sie inspirierte sowohl absolutistische Machtphantasien als auch aufklärerische Weltverbesserungsansprüche. Der Bau der Maschine galt als gemeinsame Aufgabe der Wissenschaften und Künste. Um im europäischen Wettbewerb nicht zurückzufallen, gründete der preußische Staat die Akademie der Künste (1696), die Akademie der Wissenschaften (1700) und später die Königlichen Museen zu Berlin (1830). Diese Institutionen widmeten sich der wissenschaftlichen und künstlerischen Forschung, während die Museen die notwendigen Bauteile sammelten. Doch Ende des 19. Jahrhunderts scheiterte das Langzeitvorhaben endgültig, und das Geheimprojekt geriet in Vergessenheit. Der erste Band des Forschungsvorhabens dokumentiert die Geschichte dieses Projektes, während der zweite Band einen kritischen Rekonstruktionsversuch aus dem Sommer 2013 präsentiert, der im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart und 15 weiteren Berliner Museen gezeigt wurde. Dieses Projekt ist eine Kooperation der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der HFBK Hamburg, gefördert von der Schering-Stiftung und der Jungen Akade

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Die Berliner Weltverbesserungsmaschine, Friedrich von Borries

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Berliner Weltverbesserungsmaschine
Podtytuł
Eine Geschichte des fortwährenden Scheiterns
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
196
ISBN10
3883963437
ISBN13
9783883963433
Seria
Tagi
Opis
Seit dem 17. Jahrhundert existiert in verschiedenen europäischen Metropolen der geheime Plan, eine Weltverbesserungsmaschine zu errichten. Diese Idee beruht auf der Annahme, dass die richtige Anordnung von Kunstwerken und Artefakten in einer architektonischen Superform eine mächtige Kraft entfalten könnte. Sie inspirierte sowohl absolutistische Machtphantasien als auch aufklärerische Weltverbesserungsansprüche. Der Bau der Maschine galt als gemeinsame Aufgabe der Wissenschaften und Künste. Um im europäischen Wettbewerb nicht zurückzufallen, gründete der preußische Staat die Akademie der Künste (1696), die Akademie der Wissenschaften (1700) und später die Königlichen Museen zu Berlin (1830). Diese Institutionen widmeten sich der wissenschaftlichen und künstlerischen Forschung, während die Museen die notwendigen Bauteile sammelten. Doch Ende des 19. Jahrhunderts scheiterte das Langzeitvorhaben endgültig, und das Geheimprojekt geriet in Vergessenheit. Der erste Band des Forschungsvorhabens dokumentiert die Geschichte dieses Projektes, während der zweite Band einen kritischen Rekonstruktionsversuch aus dem Sommer 2013 präsentiert, der im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart und 15 weiteren Berliner Museen gezeigt wurde. Dieses Projekt ist eine Kooperation der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der HFBK Hamburg, gefördert von der Schering-Stiftung und der Jungen Akade