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Ethnologie im 21. Jahrhundert

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Die aktuelle deutschsprachige Ethnologie wird in mehreren Beiträgen beleuchtet, die verschiedene Perspektiven und methodologische Ansätze präsentieren. Die Autoren diskutieren, was "ethno" in der modernen Ethnologie bedeutet und analysieren die spezifischen Blickwinkel der Disziplin. Es wird auf die Bedeutung der Ethnologie als kritische Wissenschaft eingegangen und ein Plädoyer für eine feldforschungsbasierte Ethnologie gehalten. Methodologische Neuerungen in transkulturellen Forschungskooperationen werden vorgestellt, und es wird untersucht, wie das Konzept von Kultur zwischen Identitätsdiskursen und Wissenschaftspolitik verhandelt wird. Ein weiterer Fokus liegt auf der bundesdeutschen Ethnologie von 1949 bis 1990, einschließlich Tendenzen, Kontinuitäten und Brüchen. Die gegenwärtige Situation der Ethnologie in Deutschland wird hinsichtlich Strukturen, Studienbedingungen und Forschungsschwerpunkten thematisiert. Zudem wird die Rolle ethnologischer Museen als transnationale Forschungsinstitutionen und postkoloniale Kontaktzonen betrachtet. Die Diskussion umfasst auch die Frage, ob es in Europa zwei unterschiedliche Ethnologien gibt, und thematisiert das Verhältnis zwischen Ethnologie und Soziologie sowie die Interdisziplinarität der Ethnologie. Schließlich wird erörtert, was Politikwissenschaftler von der Ethnologie lernen können.

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Ethnologie im 21. Jahrhundert, Thomas Bierschenk

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ethnologie im 21. Jahrhundert
Język
niemiecki
Wydawca
Reimer
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
288
ISBN10
3496028637
ISBN13
9783496028635
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Die aktuelle deutschsprachige Ethnologie wird in mehreren Beiträgen beleuchtet, die verschiedene Perspektiven und methodologische Ansätze präsentieren. Die Autoren diskutieren, was "ethno" in der modernen Ethnologie bedeutet und analysieren die spezifischen Blickwinkel der Disziplin. Es wird auf die Bedeutung der Ethnologie als kritische Wissenschaft eingegangen und ein Plädoyer für eine feldforschungsbasierte Ethnologie gehalten. Methodologische Neuerungen in transkulturellen Forschungskooperationen werden vorgestellt, und es wird untersucht, wie das Konzept von Kultur zwischen Identitätsdiskursen und Wissenschaftspolitik verhandelt wird. Ein weiterer Fokus liegt auf der bundesdeutschen Ethnologie von 1949 bis 1990, einschließlich Tendenzen, Kontinuitäten und Brüchen. Die gegenwärtige Situation der Ethnologie in Deutschland wird hinsichtlich Strukturen, Studienbedingungen und Forschungsschwerpunkten thematisiert. Zudem wird die Rolle ethnologischer Museen als transnationale Forschungsinstitutionen und postkoloniale Kontaktzonen betrachtet. Die Diskussion umfasst auch die Frage, ob es in Europa zwei unterschiedliche Ethnologien gibt, und thematisiert das Verhältnis zwischen Ethnologie und Soziologie sowie die Interdisziplinarität der Ethnologie. Schließlich wird erörtert, was Politikwissenschaftler von der Ethnologie lernen können.