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Bürgerliches Recht

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In einem EU-Binnenmarkt mit über 28 verschiedenen Privatrechtsordnungen sind die Regeln des Internationalen Privatrechts (IPR) von zentraler Bedeutung, da sie festlegen, welche Rechtsordnung im Kollisionsfall anzuwenden ist. In den letzten Jahren hat sich das österreichische Kollisionsrecht durch zahlreiche EU-Verordnungen grundlegend verändert, die nicht nur das Vertragsrecht (VO Rom I / 2009) und das Deliktsrecht (VO Rom II / 2009) betreffen, sondern auch das Unterhaltsrecht (2011), das Scheidungsrecht (2012) und das Erbrecht (2015). Dadurch wurde das österreichische IPRG, einst die zentrale Rechtsquelle für IPR-Regeln, stark eingeschränkt und seine Bedeutung auf wenige Rechtsgebiete und den allgemeinen Teil des IPR reduziert. Zudem haben einige EuGH-Entscheidungen zur Personenfreizügigkeit der Unionsbürger und der Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften, die Einführung der eingetragenen Partnerschaft sowie das Haager Kinderschutz-Übereinkommen (2011) das österreichische IPR beeinflusst. Das Buch bietet eine kompakte und verständliche Darstellung des sich wandelnden und zunehmend komplexen IPR sowie der Zusammenhänge mit angrenzenden Rechtsgebieten und richtet sich sowohl an Studierende als auch an Praktiker, die aktuelle und gut zugängliche Informationen suchen.

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Bürgerliches Recht, Brigitta Lurger

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Bürgerliches Recht
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
343
ISBN10
3704663832
ISBN13
9783704663832
Seria
Opis
In einem EU-Binnenmarkt mit über 28 verschiedenen Privatrechtsordnungen sind die Regeln des Internationalen Privatrechts (IPR) von zentraler Bedeutung, da sie festlegen, welche Rechtsordnung im Kollisionsfall anzuwenden ist. In den letzten Jahren hat sich das österreichische Kollisionsrecht durch zahlreiche EU-Verordnungen grundlegend verändert, die nicht nur das Vertragsrecht (VO Rom I / 2009) und das Deliktsrecht (VO Rom II / 2009) betreffen, sondern auch das Unterhaltsrecht (2011), das Scheidungsrecht (2012) und das Erbrecht (2015). Dadurch wurde das österreichische IPRG, einst die zentrale Rechtsquelle für IPR-Regeln, stark eingeschränkt und seine Bedeutung auf wenige Rechtsgebiete und den allgemeinen Teil des IPR reduziert. Zudem haben einige EuGH-Entscheidungen zur Personenfreizügigkeit der Unionsbürger und der Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften, die Einführung der eingetragenen Partnerschaft sowie das Haager Kinderschutz-Übereinkommen (2011) das österreichische IPR beeinflusst. Das Buch bietet eine kompakte und verständliche Darstellung des sich wandelnden und zunehmend komplexen IPR sowie der Zusammenhänge mit angrenzenden Rechtsgebieten und richtet sich sowohl an Studierende als auch an Praktiker, die aktuelle und gut zugängliche Informationen suchen.