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Versuche zur Psychologie des nationalsozialistischen Terrors

Herausgegeben von Roland Kaufhold

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  • 262 strony
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»Federns unorthodoxe Beschreibungen und Analysen, die mit den allzu einfachen Zuordnungen von Gut und Böse brechen, zeigen, was psychisch mit den Menschen geschehen ist, nachdem die Nazis an die Macht gekommen waren, um verhindern zu helfen, daß es noch einmal dazu kommt.« Achim Perner, Arbeitshefte Kinderpsychoanalyse In systematisierender Form setzt sich Federn mit den Grundmerkmalen und Methoden einer Psychologie der Extremsituation auseinander. Allgemein als »Terror« definiert, unterscheidet er dabei zwischen physischer und psychischer Folter, deren Verknüpfung das System Konzentrationslager als »höchstentwickelte« Form der zynischen Barbarei kennzeichnet. Dabei lehnt Federn zugleich populäre Begriffe wie den der »Kollektivschuld« ab und liefert stattdessen eine differenzierte Sicht auf das Innenleben des Lagers, das sich als verkleinertes Abbild des kompletten Nazi-Regimes darstellt. Federns Ausführungen werden ergänzt durch Beiträge von Bernhard Kuschey, Wilhelm Rösing und Maritha Barthel-Rösing sowie von Roland Kaufhold, die sich mit Federns Leben und seinem Werk auseinandersetzen. Der Anhang liefert zusätzlich eine Studie von Federn über das Konzentrationslager und eine Dokumentation des Briefwechsels mit Bruno Bettelheim, den er im Konzentrationslager Buchenwald kennenlernte, aus den Jahren 1945 bis 1989.

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Versuche zur Psychologie des nationalsozialistischen Terrors, Ernst Federn

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Versuche zur Psychologie des nationalsozialistischen Terrors
Podtytuł
Herausgegeben von Roland Kaufhold
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
262
ISBN10
3837923460
ISBN13
9783837923469
Seria
Tagi
Opis
»Federns unorthodoxe Beschreibungen und Analysen, die mit den allzu einfachen Zuordnungen von Gut und Böse brechen, zeigen, was psychisch mit den Menschen geschehen ist, nachdem die Nazis an die Macht gekommen waren, um verhindern zu helfen, daß es noch einmal dazu kommt.« Achim Perner, Arbeitshefte Kinderpsychoanalyse In systematisierender Form setzt sich Federn mit den Grundmerkmalen und Methoden einer Psychologie der Extremsituation auseinander. Allgemein als »Terror« definiert, unterscheidet er dabei zwischen physischer und psychischer Folter, deren Verknüpfung das System Konzentrationslager als »höchstentwickelte« Form der zynischen Barbarei kennzeichnet. Dabei lehnt Federn zugleich populäre Begriffe wie den der »Kollektivschuld« ab und liefert stattdessen eine differenzierte Sicht auf das Innenleben des Lagers, das sich als verkleinertes Abbild des kompletten Nazi-Regimes darstellt. Federns Ausführungen werden ergänzt durch Beiträge von Bernhard Kuschey, Wilhelm Rösing und Maritha Barthel-Rösing sowie von Roland Kaufhold, die sich mit Federns Leben und seinem Werk auseinandersetzen. Der Anhang liefert zusätzlich eine Studie von Federn über das Konzentrationslager und eine Dokumentation des Briefwechsels mit Bruno Bettelheim, den er im Konzentrationslager Buchenwald kennenlernte, aus den Jahren 1945 bis 1989.