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White Album

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  • 120 stron
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Bernd Uhdes Spurensuche in Landschaften der Stille zeigt ein impressionistisches Flirren dunkler Tupfen vor heller Weite. Muster aus verstreuten Zeichen und gefiederten Geflechten auf weißem Grund bilden horizontale und vertikale Bänder, die sich zu einer konstruktiven Komposition fügen. Ein weiß gefasster Rahmen umschließt eine leere Fläche, die wie eine Leinwand wirkt. Bei genauerem Hinsehen füllen sich die Abstraktionen mit gegenständlichen Inhalten: Vögel hinterlassen feine Abdrücke auf verschneitem Acker, die sich zu einem umherwirbelnden Pattern in der weißen Sphäre verdichten. Braun und Grün bilden Streifen auf schneebedeckter Weide, während Winterbäume verzweigte Ornamente hervorbringen. Ein mit Schnee gefülltes Schwimmbecken wird zum monochromen Gemälde – einem „Rahmen ohne Bild“. Die vom Menschen kultivierten Landschaften und städtischen Terrains, die Uhde aus einer Höhe zwischen hundert und tausend Metern mit der Kamera einfängt, sind visuelle Fundstücke, deren ästhetisches Potenzial durch die entrückte Fernsicht freigesetzt wird. Uhde agiert wie ein Forschender, der mit dem Blick eines Malers die weit unten liegende Welt betrachtet. Er erkundet dabei nur Landschaften in seiner vertrauten Umgebung, die aus luftiger Warte ihre Familiarität und Gegenständlichkeit verlieren. Trotz dieser lokalen Bindung geben die festgehaltenen Szenen kaum Aufschluss über ihre örtliche Verankerung.

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White Album, Bernd Uhde

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
White Album
Język
angielski
Autorzy
Bernd Uhde
Wydawca
Seltmann
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
120
ISBN10
3944721047
ISBN13
9783944721040
Seria
Tagi
Opis
Bernd Uhdes Spurensuche in Landschaften der Stille zeigt ein impressionistisches Flirren dunkler Tupfen vor heller Weite. Muster aus verstreuten Zeichen und gefiederten Geflechten auf weißem Grund bilden horizontale und vertikale Bänder, die sich zu einer konstruktiven Komposition fügen. Ein weiß gefasster Rahmen umschließt eine leere Fläche, die wie eine Leinwand wirkt. Bei genauerem Hinsehen füllen sich die Abstraktionen mit gegenständlichen Inhalten: Vögel hinterlassen feine Abdrücke auf verschneitem Acker, die sich zu einem umherwirbelnden Pattern in der weißen Sphäre verdichten. Braun und Grün bilden Streifen auf schneebedeckter Weide, während Winterbäume verzweigte Ornamente hervorbringen. Ein mit Schnee gefülltes Schwimmbecken wird zum monochromen Gemälde – einem „Rahmen ohne Bild“. Die vom Menschen kultivierten Landschaften und städtischen Terrains, die Uhde aus einer Höhe zwischen hundert und tausend Metern mit der Kamera einfängt, sind visuelle Fundstücke, deren ästhetisches Potenzial durch die entrückte Fernsicht freigesetzt wird. Uhde agiert wie ein Forschender, der mit dem Blick eines Malers die weit unten liegende Welt betrachtet. Er erkundet dabei nur Landschaften in seiner vertrauten Umgebung, die aus luftiger Warte ihre Familiarität und Gegenständlichkeit verlieren. Trotz dieser lokalen Bindung geben die festgehaltenen Szenen kaum Aufschluss über ihre örtliche Verankerung.