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"Als Mann und Frau schuf er sie"

Religion und Geschlecht

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  • 298 stron
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Religion wird in der öffentlichen Wahrnehmung gegenwärtig vor allem mit Fragen von Sexualität und Geschlecht in Verbindung gebracht: Kindesmissbrauch und Zölibat, „Ehrenmorde“ und Burka-Verbot, Homosexualität und Verhütung, fundamentalistische Sexualnormen und feministische Religionskritik. Der Band rückt die Frage nach dem Verhältnis von Religion und Geschlecht in eine weite historische Perspektive. Denn wohl jedes religiöse Sinnsystem enthält Aussagen über die Ordnung der Geschlechter. Die Rollen von Mann und Frau werden in religiösen Mythen verankert, durch liturgische Praktiken stets aufs Neue reproduziert und durch kirchliche Organisationsstrukturen auf Dauer gestellt. Wie hängen die religiös begründeten Geschlechternormen mit denen der gesellschaftlichen Umwelt zusammen? Wie geraten sie damit in Konflikt? Solchen Fragen geht der Band anhand verschiedener historischer und aktueller Beispiele nach. Er versammelt die Vorträge einer Ringvorlesung, die der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Universität Münster veranstaltet hat. Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Geschichtswissenschaft, Theologie, Literatur- und Rechtswissenschaft, aus Christentum, Judentum und Islam.

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"Als Mann und Frau schuf er sie", Barbara Stollberg-Rilinger

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Als Mann und Frau schuf er sie"
Podtytuł
Religion und Geschlecht
Język
angielski
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
298
ISBN10
3956500113
ISBN13
9783956500114
Seria
Tagi
Opis
Religion wird in der öffentlichen Wahrnehmung gegenwärtig vor allem mit Fragen von Sexualität und Geschlecht in Verbindung gebracht: Kindesmissbrauch und Zölibat, „Ehrenmorde“ und Burka-Verbot, Homosexualität und Verhütung, fundamentalistische Sexualnormen und feministische Religionskritik. Der Band rückt die Frage nach dem Verhältnis von Religion und Geschlecht in eine weite historische Perspektive. Denn wohl jedes religiöse Sinnsystem enthält Aussagen über die Ordnung der Geschlechter. Die Rollen von Mann und Frau werden in religiösen Mythen verankert, durch liturgische Praktiken stets aufs Neue reproduziert und durch kirchliche Organisationsstrukturen auf Dauer gestellt. Wie hängen die religiös begründeten Geschlechternormen mit denen der gesellschaftlichen Umwelt zusammen? Wie geraten sie damit in Konflikt? Solchen Fragen geht der Band anhand verschiedener historischer und aktueller Beispiele nach. Er versammelt die Vorträge einer Ringvorlesung, die der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Universität Münster veranstaltet hat. Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Geschichtswissenschaft, Theologie, Literatur- und Rechtswissenschaft, aus Christentum, Judentum und Islam.