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Joan Mitchell

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Dieser Katalog präsentiert zehn Gemälde der abstrakten Malerin Joan Mitchell aus den Jahren 1951 bis 1991 und beleuchtet wichtige Phasen ihres Schaffens. Er dokumentiert ihren Durchbruch in New York als Teil der abstrakten Expressionisten der späten 1940er-Jahre, ihre Entdeckung der Natur als Inspirationsquelle nach ihrem Umzug nach Frankreich und die Entwicklung ihres luftigeren Pinselstrichs in ihren späten Werken. Im Essay von Christoph Schreier wird der Einfluss der Natur auf Mitchells Kunst ab den späten 1950er-Jahren hervorgehoben. Anstelle eines rein expressiven Ansatzes erkennt sie die produktiven Kräfte der Natur, die auch in der Kunst wirksam sind. Dies führt zu einer Kunstform, die strukturelle Verwandtschaft zur sich wandelnden Natur dokumentiert und sich von konventionellen Bildkonzepten abhebt. Der Begriff „abstrakter Impressionismus“, geprägt von Elaine de Kooning, beschreibt diese Phänomene gut, insbesondere im Kontext der späten Werke Monets. Gemälde wie „Red Tree“ und „Sunflowers“ zeigen, dass Mitchells Verständnis von Natur als dynamisch und schöpferisch ist. Ihre späten Werke, geprägt von wuchernden Linien, scheinen die Kräfte der Natur zu internalisieren und negieren die Grenze zwischen Kunst und Natur. Sie sind Zeugnisse einer anderen Moderne, die die Sehnsucht nach dem „Anderen“ nicht auf dem Altar der ästhetischen Autonomie opfert.

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Joan Mitchell, Joan Mitchell

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Joan Mitchell
Język
angielski
Wydawca
Holzwarth
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
44
ISBN10
3935567685
ISBN13
9783935567688
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Dieser Katalog präsentiert zehn Gemälde der abstrakten Malerin Joan Mitchell aus den Jahren 1951 bis 1991 und beleuchtet wichtige Phasen ihres Schaffens. Er dokumentiert ihren Durchbruch in New York als Teil der abstrakten Expressionisten der späten 1940er-Jahre, ihre Entdeckung der Natur als Inspirationsquelle nach ihrem Umzug nach Frankreich und die Entwicklung ihres luftigeren Pinselstrichs in ihren späten Werken. Im Essay von Christoph Schreier wird der Einfluss der Natur auf Mitchells Kunst ab den späten 1950er-Jahren hervorgehoben. Anstelle eines rein expressiven Ansatzes erkennt sie die produktiven Kräfte der Natur, die auch in der Kunst wirksam sind. Dies führt zu einer Kunstform, die strukturelle Verwandtschaft zur sich wandelnden Natur dokumentiert und sich von konventionellen Bildkonzepten abhebt. Der Begriff „abstrakter Impressionismus“, geprägt von Elaine de Kooning, beschreibt diese Phänomene gut, insbesondere im Kontext der späten Werke Monets. Gemälde wie „Red Tree“ und „Sunflowers“ zeigen, dass Mitchells Verständnis von Natur als dynamisch und schöpferisch ist. Ihre späten Werke, geprägt von wuchernden Linien, scheinen die Kräfte der Natur zu internalisieren und negieren die Grenze zwischen Kunst und Natur. Sie sind Zeugnisse einer anderen Moderne, die die Sehnsucht nach dem „Anderen“ nicht auf dem Altar der ästhetischen Autonomie opfert.