Bookbot

Japanische Jahreszeiten

Ocena książki

Parametry

  • 404 strony
  • 15 godzin czytania

Więcej o książce

In Japan ist das Verfassen, Hören und Lesen lyrischer Gedichte ein allgemein geübter Brauch; die Verfasser gehören allen Volksschichten an, von den Kaisern bis zum einfachen Bauern oder Handwerker.Da sich die japanische Lyrik seit ihren Anfängen im 8. Jahrhundert nach Christus auf zwei Gedichtformen, mit genau vorgeschriebener Zeilen- und Silbenzahl beschränkt - auf den Fünfzeiler «Tanka>> und den Dreizeiler «Haiku»-, haben ihre Aussagen ein Höchstmaß an Präzision und Ausdruckskraft erlangt. Es gibt kein reales Sujet und keine Gefühlsstimmung, die von den Verfassern der japanischen Kurzgedichte nicht in poetischer Sicht vollkommen deutlich dargestellt werden könnten.Diese Universalität der dichterischen Weltschau bildet einen Hauptvorzug der von Gerolf Coudenhove zusammengestellten Anthologie, der als ordnendes Prinzip die in Japan mit einer besonderen Symbolik verbundene Folge der fünf Jahreszeiten (Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter) zugrunde liegt. Der Herausgeber, der in seiner Übersetzerarbeit sich nicht, wie sonst meist üblich, mit Transpositionen aus dem Englischen begnügte, sondern stets auf die japanischen Originaltexte zurückging, hat jedem der fünf Abschnitte eine kurze, die besondere Bedeutung der Epoche charakterisierende Einleitung vorangestellt und in einem ausführlicheren Nachwort die Entstehung und das Wesen der japanischen Lyrik allgemein faßlich dargeboten.

Zakup książki

Japanische Jahreszeiten, Gerolf Coudenhove

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

4,0
Bardzo dobra
15 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Japanische Jahreszeiten
Język
niemiecki
Wydawca
Manesse
Rok wydania
1987
Oprawa
twarda
Liczba stron
404
ISBN10
3717512102
ISBN13
9783717512103
Seria
Kategorie
Ocena
3,95 z 5
Opis
In Japan ist das Verfassen, Hören und Lesen lyrischer Gedichte ein allgemein geübter Brauch; die Verfasser gehören allen Volksschichten an, von den Kaisern bis zum einfachen Bauern oder Handwerker.Da sich die japanische Lyrik seit ihren Anfängen im 8. Jahrhundert nach Christus auf zwei Gedichtformen, mit genau vorgeschriebener Zeilen- und Silbenzahl beschränkt - auf den Fünfzeiler «Tanka>> und den Dreizeiler «Haiku»-, haben ihre Aussagen ein Höchstmaß an Präzision und Ausdruckskraft erlangt. Es gibt kein reales Sujet und keine Gefühlsstimmung, die von den Verfassern der japanischen Kurzgedichte nicht in poetischer Sicht vollkommen deutlich dargestellt werden könnten.Diese Universalität der dichterischen Weltschau bildet einen Hauptvorzug der von Gerolf Coudenhove zusammengestellten Anthologie, der als ordnendes Prinzip die in Japan mit einer besonderen Symbolik verbundene Folge der fünf Jahreszeiten (Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter) zugrunde liegt. Der Herausgeber, der in seiner Übersetzerarbeit sich nicht, wie sonst meist üblich, mit Transpositionen aus dem Englischen begnügte, sondern stets auf die japanischen Originaltexte zurückging, hat jedem der fünf Abschnitte eine kurze, die besondere Bedeutung der Epoche charakterisierende Einleitung vorangestellt und in einem ausführlicheren Nachwort die Entstehung und das Wesen der japanischen Lyrik allgemein faßlich dargeboten.