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Wally Neuzil - ihr Leben mit Egon Schiele

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  • 183 strony
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Wally Neuzil war in den frühen Schaffensjahren von Egon Schiele vier Jahre lang seine Geliebte und sein Modell für zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle. Sie spielte eine entscheidende Rolle in der Schaffung seines außergewöhnlichen Werkes und war für den suchenden Künstler lebenswichtig. Trotz der wenigen Dokumente über Wally, die in jener Zeit als Künstlermodelle oft anrüchige Leben führten, zeigt sich ihr Einfluss auf Schieles Kunst. Sie war tabulos und hatte keine Hemmungen im Selbstausdruck, verstand seinen obsessiven Charakter und stand ihm zur Seite, als er aufgrund falscher Beschuldigungen in der Gesellschaft isoliert wurde. In den Porträts, die Schiele von ihr schuf, spiegelt sich ihre stille Kraft wider. Wally, eine ungebildete Frau aus ärmlichen Verhältnissen, folgte ihm auf seinem „Wandelweg über Abgründe“. Als er sie für seine zukünftige Frau Edith verließ, gab sie nicht auf. Sie ließ sich zur Krankenpflegerin ausbilden, ein damals neues Berufsbild für Frauen, und arbeitete bis zu ihrem frühen Tod an der Front des Ersten Weltkriegs. Ihre Biografie, die hier erstmals nacherzählt wird, steht exemplarisch für ein Frauenleben im Wien der Jahrhundertwende – zwischen prekären Verhältnissen, gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen und dem Streben nach einem selbstbestimmten Leben.

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Wally Neuzil - ihr Leben mit Egon Schiele, Diethard Leopold

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wally Neuzil - ihr Leben mit Egon Schiele
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
183
ISBN10
3850339114
ISBN13
9783850339117
Seria
Tagi
Opis
Wally Neuzil war in den frühen Schaffensjahren von Egon Schiele vier Jahre lang seine Geliebte und sein Modell für zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle. Sie spielte eine entscheidende Rolle in der Schaffung seines außergewöhnlichen Werkes und war für den suchenden Künstler lebenswichtig. Trotz der wenigen Dokumente über Wally, die in jener Zeit als Künstlermodelle oft anrüchige Leben führten, zeigt sich ihr Einfluss auf Schieles Kunst. Sie war tabulos und hatte keine Hemmungen im Selbstausdruck, verstand seinen obsessiven Charakter und stand ihm zur Seite, als er aufgrund falscher Beschuldigungen in der Gesellschaft isoliert wurde. In den Porträts, die Schiele von ihr schuf, spiegelt sich ihre stille Kraft wider. Wally, eine ungebildete Frau aus ärmlichen Verhältnissen, folgte ihm auf seinem „Wandelweg über Abgründe“. Als er sie für seine zukünftige Frau Edith verließ, gab sie nicht auf. Sie ließ sich zur Krankenpflegerin ausbilden, ein damals neues Berufsbild für Frauen, und arbeitete bis zu ihrem frühen Tod an der Front des Ersten Weltkriegs. Ihre Biografie, die hier erstmals nacherzählt wird, steht exemplarisch für ein Frauenleben im Wien der Jahrhundertwende – zwischen prekären Verhältnissen, gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen und dem Streben nach einem selbstbestimmten Leben.