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Die Wirklichkeit der Geschichte

Wissenschaftstheoretische, mediale und lebensweltliche Aspekte eines (post-)konstruktivistischen Wirklichkeitsbegriffes in den Kulturwissenschaften

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Mit den Cultural Turns hat sich der Fokus der Geschichtswissenschaft nachhaltig verschoben. Nicht mehr die vermeintlichen Realitäten, sondern die kulturellen und symbolischen Interpretationskonstrukte standen im Zentrum des Interesses. Wirklichkeit wurde nicht mehr als tatsächlich vorhanden vorgestellt, sondern als kulturell geformtes und symbolisch repräsentiertes menschliches Konstrukt. Nicht mehr von einer Wirklichkeit, sondern von mehreren handeln nun die Wissenschaften, die mit Geschichte befasst sind. Seit den 1990er Jahren macht sich eine Scheidelinie in der Scientific Community bemerkbar, die sich entlang der Frage auftut, ob es jenseits der kulturellen Konstrukte eine wirkmächtige Wirklichkeit gibt, die auch ohne symbolische Repräsentanz geschichtsbildend wird oder nicht. Der Band präsentiert Beiträge, die vor diesem Hintergrund drei Fragekomplexen nachgehen: Wie kann eine Logik des Wirklichkeitsbegriffes im Plural funktionieren? Welche Rolle spielt die Lebenswelt der Geschichtswissenschaftbetreibenden für das Bild einer historischen Wirklichkeit? Welchen Einfluss haben Medien und ihre jeweils spezifische Weise, Wirklichkeit zu repräsentieren, in diesem Kontext?

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Die Wirklichkeit der Geschichte, Stefan Haas

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Wirklichkeit der Geschichte
Podtytuł
Wissenschaftstheoretische, mediale und lebensweltliche Aspekte eines (post-)konstruktivistischen Wirklichkeitsbegriffes in den Kulturwissenschaften
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
222
ISBN10
3515109625
ISBN13
9783515109628
Seria
Opis
Mit den Cultural Turns hat sich der Fokus der Geschichtswissenschaft nachhaltig verschoben. Nicht mehr die vermeintlichen Realitäten, sondern die kulturellen und symbolischen Interpretationskonstrukte standen im Zentrum des Interesses. Wirklichkeit wurde nicht mehr als tatsächlich vorhanden vorgestellt, sondern als kulturell geformtes und symbolisch repräsentiertes menschliches Konstrukt. Nicht mehr von einer Wirklichkeit, sondern von mehreren handeln nun die Wissenschaften, die mit Geschichte befasst sind. Seit den 1990er Jahren macht sich eine Scheidelinie in der Scientific Community bemerkbar, die sich entlang der Frage auftut, ob es jenseits der kulturellen Konstrukte eine wirkmächtige Wirklichkeit gibt, die auch ohne symbolische Repräsentanz geschichtsbildend wird oder nicht. Der Band präsentiert Beiträge, die vor diesem Hintergrund drei Fragekomplexen nachgehen: Wie kann eine Logik des Wirklichkeitsbegriffes im Plural funktionieren? Welche Rolle spielt die Lebenswelt der Geschichtswissenschaftbetreibenden für das Bild einer historischen Wirklichkeit? Welchen Einfluss haben Medien und ihre jeweils spezifische Weise, Wirklichkeit zu repräsentieren, in diesem Kontext?