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Natures mortes

Zur Arbeit des Bildes bei Proust, Musil, W.G. Sebald und Claude Simon

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  • 290 stron
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Als anti-narrative Gattung par excellence erlebt das Stilleben in der Literatur des 20. Jahrhunderts ein eigentümliches Revival. Es lenkt den Blick nicht nur auf die Krisen und Aporien des Erzählens, sondern zugleich auf die Anachronismen und Restbestände der Moderne selbst. Im Untergrund der Texte entfaltet das Stilleben ein subversives Potential, das die narrative Logik ebenso wie die Hierarchie von Groß und Klein unterläuft. Gerade deshalb ist das Stilleben nicht nur Gegenstand der Lektüre, sondern zugleich deren Dispositiv: Es zeitigt eine Philologie des Kleinen, die das übersehene, widerspenstige Detail fokussiert. An Werken von Robert Musil und Marcel Proust, W. G. Sebald und Claude Simon geht die Studie der »Arbeit des Bildes« nach – jenen überaus produktiven Rezeptions- und Übertragungsprozessen zwischen Bildern und Texten, durch die sich Topoi und Figuren verborgen fortschreiben.

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Natures mortes, Rebekka Schnell

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Natures mortes
Podtytuł
Zur Arbeit des Bildes bei Proust, Musil, W.G. Sebald und Claude Simon
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
290
ISBN10
377055972X
ISBN13
9783770559725
Seria
Opis
Als anti-narrative Gattung par excellence erlebt das Stilleben in der Literatur des 20. Jahrhunderts ein eigentümliches Revival. Es lenkt den Blick nicht nur auf die Krisen und Aporien des Erzählens, sondern zugleich auf die Anachronismen und Restbestände der Moderne selbst. Im Untergrund der Texte entfaltet das Stilleben ein subversives Potential, das die narrative Logik ebenso wie die Hierarchie von Groß und Klein unterläuft. Gerade deshalb ist das Stilleben nicht nur Gegenstand der Lektüre, sondern zugleich deren Dispositiv: Es zeitigt eine Philologie des Kleinen, die das übersehene, widerspenstige Detail fokussiert. An Werken von Robert Musil und Marcel Proust, W. G. Sebald und Claude Simon geht die Studie der »Arbeit des Bildes« nach – jenen überaus produktiven Rezeptions- und Übertragungsprozessen zwischen Bildern und Texten, durch die sich Topoi und Figuren verborgen fortschreiben.