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Welt der Abgründe zu Georges Bataille

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Georges Bataille hat philosophische Texte ebenso geschrieben wie Romane und Gedichte, er verfasste Studien über Kunst und Literatur ebenso wie über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Themen. Im Brotberuf biederer Bibliothekar und Gründer mehrerer Zeitschriften mit wissenschaftlichem Anspruch, darunter der durch und durch seriösen und hoch renommierten »Critique«, zeichnete Bataille zugleich verantwortlich – teilweise unter Pseudonym – für höchst anstößige literarische Texte an der Grenze zwischen Obszönität und Pornographie. Philosophisch zeigt sich Bataille die Welt weniger als eine Welt der Gründe als vielmehr der Abgründe, der Mensch als »unhaltbares Wesen« und die Vernunft in der Gestalt des Schlafes. Für ihn kann gelten, was Heidegger mit Bezug auf Hölderlin gesagt hat: Er sei »einer unserer größten, d. h. unser zukünftigster »Denker«, weil er unser größter »Dichter« ist«. Dieser französischen Variante des Dichter-Denkens widmen sich die Beiträge des vorliegenden Bandes aus vielfältigen philosophischen, kunstwissenschaftlichen wie soziologischen Aspekten. Der vorliegenden Band versammelt wichtige internationale Stimmen zu Bataille, darunter Jean-Luc Nancy und Michel Maffesoli.

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Welt der Abgründe zu Georges Bataille, Artur R. Boelderl

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Welt der Abgründe zu Georges Bataille
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
318
ISBN10
3851327837
ISBN13
9783851327830
Seria
Opis
Georges Bataille hat philosophische Texte ebenso geschrieben wie Romane und Gedichte, er verfasste Studien über Kunst und Literatur ebenso wie über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Themen. Im Brotberuf biederer Bibliothekar und Gründer mehrerer Zeitschriften mit wissenschaftlichem Anspruch, darunter der durch und durch seriösen und hoch renommierten »Critique«, zeichnete Bataille zugleich verantwortlich – teilweise unter Pseudonym – für höchst anstößige literarische Texte an der Grenze zwischen Obszönität und Pornographie. Philosophisch zeigt sich Bataille die Welt weniger als eine Welt der Gründe als vielmehr der Abgründe, der Mensch als »unhaltbares Wesen« und die Vernunft in der Gestalt des Schlafes. Für ihn kann gelten, was Heidegger mit Bezug auf Hölderlin gesagt hat: Er sei »einer unserer größten, d. h. unser zukünftigster »Denker«, weil er unser größter »Dichter« ist«. Dieser französischen Variante des Dichter-Denkens widmen sich die Beiträge des vorliegenden Bandes aus vielfältigen philosophischen, kunstwissenschaftlichen wie soziologischen Aspekten. Der vorliegenden Band versammelt wichtige internationale Stimmen zu Bataille, darunter Jean-Luc Nancy und Michel Maffesoli.