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Caspar David Friedrich - Frauenbilder

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  • 120 stron
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Frauenbilder von Friedrich? Zunächst denkt man an die Frau am Fenster in der Nationalgalerie oder die Frau vor der untergehenden Sonne in Essen. Doch bei näherem Hinsehen begegnen uns Frauengestalten über Jahrzehnte in seinen Werken. Eine zentrale Figur ist Caroline Bommer, Friedrichs Ehefrau seit 1818, die uns durch ihre herzlichen und humorvollen Briefe näherkommt. Die zeitgenössische Kunstkritik wird von Männern dominiert, weshalb auch den wenigen Frauen, die sich zu Friedrichs Bildern äußern, Aufmerksamkeit geschenkt wird. Johanna Schopenhauer beschreibt seine Werke als 'schwermütig' und 'geheimnisvoll', während Helmina von Chézy die lebendige Wahrheit der Darstellung lobt. Friedrich korrespondiert mit Amalie von Beulwitz und empfängt Rahel Varnhagen und Henriette Herz. Prinzessin Marianne von Preussen sammelt seine Bilder, und Alexandra Fjodorowna erwirbt seit 1820 Werke für das Zarenhaus. Die Malerin Louise Seidler unterstützt den Weimarer Hof beim Kauf und steht in regem Briefwechsel mit Friedrich. Auch Caroline Bardua, die ihn mehrfach porträtiert, ist mit ihm befreundet. Die englische Schriftstellerin Anna Jameson bringt einen seltenen weiblichen Blick auf die deutsche Kunstszene mit und kritisiert die deutschen Künstler für ihre steife Ausführung. Zu Friedrich bemerkt sie, er sei 'einer der poetischsten deutschen Landschaftsmaler'. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist Friedrich fast vergessen, doch Ricarda Huch hebt h

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Caspar David Friedrich - Frauenbilder, Herrmann Zschoche

Język
Rok wydania
2015
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Tytuł
Caspar David Friedrich - Frauenbilder
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Liczba stron
120
ISBN10
3943856291
ISBN13
9783943856293
Seria
Opis
Frauenbilder von Friedrich? Zunächst denkt man an die Frau am Fenster in der Nationalgalerie oder die Frau vor der untergehenden Sonne in Essen. Doch bei näherem Hinsehen begegnen uns Frauengestalten über Jahrzehnte in seinen Werken. Eine zentrale Figur ist Caroline Bommer, Friedrichs Ehefrau seit 1818, die uns durch ihre herzlichen und humorvollen Briefe näherkommt. Die zeitgenössische Kunstkritik wird von Männern dominiert, weshalb auch den wenigen Frauen, die sich zu Friedrichs Bildern äußern, Aufmerksamkeit geschenkt wird. Johanna Schopenhauer beschreibt seine Werke als 'schwermütig' und 'geheimnisvoll', während Helmina von Chézy die lebendige Wahrheit der Darstellung lobt. Friedrich korrespondiert mit Amalie von Beulwitz und empfängt Rahel Varnhagen und Henriette Herz. Prinzessin Marianne von Preussen sammelt seine Bilder, und Alexandra Fjodorowna erwirbt seit 1820 Werke für das Zarenhaus. Die Malerin Louise Seidler unterstützt den Weimarer Hof beim Kauf und steht in regem Briefwechsel mit Friedrich. Auch Caroline Bardua, die ihn mehrfach porträtiert, ist mit ihm befreundet. Die englische Schriftstellerin Anna Jameson bringt einen seltenen weiblichen Blick auf die deutsche Kunstszene mit und kritisiert die deutschen Künstler für ihre steife Ausführung. Zu Friedrich bemerkt sie, er sei 'einer der poetischsten deutschen Landschaftsmaler'. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist Friedrich fast vergessen, doch Ricarda Huch hebt h