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Der Traum vom Jahre Null

Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945

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  • 441 stron
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Christian Adam untersucht den umstrittenen Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht Orientierungslosigkeit in der deutschen Bevölkerung, und die Besatzungsmächte erkennen schnell, dass Zeitungen und Bücher das Bewusstsein der Menschen beeinflussen können. Die Bibliotheken werden von Naziliteratur befreit, Drucklizenzen vergeben und neue Strukturen aufgebaut, um einen radikalen Neuanfang zu ermöglichen. Mit dem Kalten Krieg werden Bücher und Autoren jedoch zu einem Streitpunkt zwischen den Systemen; Verlage erhalten Unterstützung von Parteien und Geheimdiensten, und Bücher werden zu ideologischen Waffen. Adam analysiert die Mentalität der Deutschen anhand der Bestseller und erzählt spannende Geschichten, wie die von DDR-Verleger Günter Hofé, der auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse verhaftet wurde, oder Lothar Blanvalet, der 1944 humorvolle Werke für Wehrmachtssoldaten verlegte. Auch Harry Thürk, der „Konsalik des Ostens“, und sein Westkollege Hans Hellmut Kirst, der die Geschehnisse verharmloste, werden beleuchtet. Adam thematisiert zudem die Rolle von Geheimdiensten, Buchverbotslisten und Bücherverbrennungen. Seine gut recherchierten Geschichten zeigen den Umgang der deutsch-deutschen Nachkriegsgesellschaft mit ihrer Erblast und ihren Visionen.

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Der Traum vom Jahre Null, Adam-Christian Kowalik

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Traum vom Jahre Null
Podtytuł
Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945
Język
niemiecki
Wydawca
Galiani
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
Liczba stron
441
ISBN10
3869711221
ISBN13
9783869711225
Seria
Opis
Christian Adam untersucht den umstrittenen Buchmarkt der Nachkriegszeit in Ost und West. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht Orientierungslosigkeit in der deutschen Bevölkerung, und die Besatzungsmächte erkennen schnell, dass Zeitungen und Bücher das Bewusstsein der Menschen beeinflussen können. Die Bibliotheken werden von Naziliteratur befreit, Drucklizenzen vergeben und neue Strukturen aufgebaut, um einen radikalen Neuanfang zu ermöglichen. Mit dem Kalten Krieg werden Bücher und Autoren jedoch zu einem Streitpunkt zwischen den Systemen; Verlage erhalten Unterstützung von Parteien und Geheimdiensten, und Bücher werden zu ideologischen Waffen. Adam analysiert die Mentalität der Deutschen anhand der Bestseller und erzählt spannende Geschichten, wie die von DDR-Verleger Günter Hofé, der auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse verhaftet wurde, oder Lothar Blanvalet, der 1944 humorvolle Werke für Wehrmachtssoldaten verlegte. Auch Harry Thürk, der „Konsalik des Ostens“, und sein Westkollege Hans Hellmut Kirst, der die Geschehnisse verharmloste, werden beleuchtet. Adam thematisiert zudem die Rolle von Geheimdiensten, Buchverbotslisten und Bücherverbrennungen. Seine gut recherchierten Geschichten zeigen den Umgang der deutsch-deutschen Nachkriegsgesellschaft mit ihrer Erblast und ihren Visionen.