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Figurationen sozialer Macht

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  • 390 stron
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»Figurationen sozialer Macht« plädiert für eine Revision der herkömmlichen Machttheorie. Macht wird nicht als sicherer Besitz oder fungible Ressource verstanden, sondern als komplexes Beziehungsgefüge zwischen sozialen Instanzen. Untersucht werden die Struktur und Dynamik von drei Figurationen: Autorität, Stellvertretung und Koalition. Bündnisse handeln miteinander gegen andere, während Vertretung bedeutet, dass andere für einen handeln. Die Anerkennung einer Autorität stellt diese über sich und andere. Übereinander, Füreinander und Gegeneinander sind grundlegende soziale Formen. Die Studie analysiert universale Strukturen, typische Variationen sowie die Entstehung, Reproduktion und den Zerfall dieser Machtfigurationen. Ergänzt wird die Argumentation durch mikrosoziologische Fallstudien aus verschiedenen Organisationsfeldern. In detaillierten Beschreibungen werden partizipative Machtausgleichsversuche in einem Metallbetrieb, Koalitionsgerangel in einer öffentlichen Verwaltung und informelle Machtprozesse in einem Alternativbetrieb analysiert. Diese Fallstudien zeigen, wie Macht in die Verästelungen der Interaktion hineinragt und dort vielfältig wirkt. Sie verdeutlichen die theoretische Argumentation und machen Allgemeines im Besonderen sichtbar.

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Figurationen sozialer Macht, Wolfgang Sofsky

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Figurationen sozialer Macht
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
Liczba stron
390
ISBN10
3518287354
ISBN13
9783518287354
Seria
Tagi
Opis
»Figurationen sozialer Macht« plädiert für eine Revision der herkömmlichen Machttheorie. Macht wird nicht als sicherer Besitz oder fungible Ressource verstanden, sondern als komplexes Beziehungsgefüge zwischen sozialen Instanzen. Untersucht werden die Struktur und Dynamik von drei Figurationen: Autorität, Stellvertretung und Koalition. Bündnisse handeln miteinander gegen andere, während Vertretung bedeutet, dass andere für einen handeln. Die Anerkennung einer Autorität stellt diese über sich und andere. Übereinander, Füreinander und Gegeneinander sind grundlegende soziale Formen. Die Studie analysiert universale Strukturen, typische Variationen sowie die Entstehung, Reproduktion und den Zerfall dieser Machtfigurationen. Ergänzt wird die Argumentation durch mikrosoziologische Fallstudien aus verschiedenen Organisationsfeldern. In detaillierten Beschreibungen werden partizipative Machtausgleichsversuche in einem Metallbetrieb, Koalitionsgerangel in einer öffentlichen Verwaltung und informelle Machtprozesse in einem Alternativbetrieb analysiert. Diese Fallstudien zeigen, wie Macht in die Verästelungen der Interaktion hineinragt und dort vielfältig wirkt. Sie verdeutlichen die theoretische Argumentation und machen Allgemeines im Besonderen sichtbar.