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Kaiser Karl V. erobert Tunis

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Im Juni 1535 brach Kaiser Karl V. mit einer Flotte von 400 Schiffen und über 30.000 Soldaten von Sardinien auf, um das von Osmanen besetzte Königreich Tunis zu erobern. Um die Ereignisse des Feldzuges und seinen erhofften Sieg festzuhalten, wählte Karl V. neben Historikern und Dichtern auch seinen Hofmaler Jan Cornelisz Vermeyen als Berichterstatter. Erst 1546, elf Jahre nach dem Sieg, erhielt der flämische Künstler den Auftrag, Vorlagen für zwölf monumentale Tapisserien anzufertigen, basierend auf seinen zahlreichen Zeichnungen und Skizzen vor Ort. Solche originalgroßen Kartons, die als Hilfsmittel bei der Herstellung von Tapisserien dienten, sind selten erhalten geblieben. Das Kunsthistorische Museum besitzt jedoch zehn der einst zwölf 'Tunis-Kartons', die als eigenständige Kunstwerke geschätzt und von späteren Generationen sogar Tizian zugeschrieben wurden. Vermeyen wurde bei der Ausführung der Kartons, die in Kohlestift und mit Aquarell- bzw. Gouachefarben koloriert sind, unter anderem von Pieter Coecke van Aelst unterstützt. Diese einzigartigen Kartons stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die durch Bestände verschiedener Sammlungen des Kunsthistorischen Museums ergänzt wird und verschiedene Perspektiven auf die Eroberung von Tunis im Jahr 1535 bietet.

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Kaiser Karl V. erobert Tunis, Sabine Haag

Język
Rok wydania
2013
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Tytuł
Kaiser Karl V. erobert Tunis
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Liczba stron
139
ISBN10
3990200526
ISBN13
9783990200520
Seria
Opis
Im Juni 1535 brach Kaiser Karl V. mit einer Flotte von 400 Schiffen und über 30.000 Soldaten von Sardinien auf, um das von Osmanen besetzte Königreich Tunis zu erobern. Um die Ereignisse des Feldzuges und seinen erhofften Sieg festzuhalten, wählte Karl V. neben Historikern und Dichtern auch seinen Hofmaler Jan Cornelisz Vermeyen als Berichterstatter. Erst 1546, elf Jahre nach dem Sieg, erhielt der flämische Künstler den Auftrag, Vorlagen für zwölf monumentale Tapisserien anzufertigen, basierend auf seinen zahlreichen Zeichnungen und Skizzen vor Ort. Solche originalgroßen Kartons, die als Hilfsmittel bei der Herstellung von Tapisserien dienten, sind selten erhalten geblieben. Das Kunsthistorische Museum besitzt jedoch zehn der einst zwölf 'Tunis-Kartons', die als eigenständige Kunstwerke geschätzt und von späteren Generationen sogar Tizian zugeschrieben wurden. Vermeyen wurde bei der Ausführung der Kartons, die in Kohlestift und mit Aquarell- bzw. Gouachefarben koloriert sind, unter anderem von Pieter Coecke van Aelst unterstützt. Diese einzigartigen Kartons stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die durch Bestände verschiedener Sammlungen des Kunsthistorischen Museums ergänzt wird und verschiedene Perspektiven auf die Eroberung von Tunis im Jahr 1535 bietet.