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Spott, Streit, Verrücktheit, Verschachteltes und Verdrehtes

Das komische Genre auf Frankreichs Bühne im Jahre 1760

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Der Begriff des Théâtre du second ordre beschreibt Schauspiele, die nicht zu den großen Meilensteinen der Weltliteratur zählen. Dennoch hat die französische Bühne des 18. Jahrhunderts bedeutende Werke hervorgebracht, die heute zum Allgemeinwissen gehören und eine wissenschaftliche Rezeption erfahren haben. Abseits dieser bekannten Stücke existiert jedoch ein Theater, das weniger innovativ und in Vergessenheit geraten ist, aber dennoch Schönes und Gelungenes geschaffen hat. Dieses weniger beachtete Theater erfreute sich oft eines größeren Publikums als die später berühmten Stücke. Der Autor untersucht die Relevanz dieses Theaters, das in den Beständen der Bibliothèque nationale in Paris verborgen ist und reichlich Raum für wissenschaftliche Forschung bietet. Es eröffnet Möglichkeiten zur Analyse vielfältiger Themen und regt zur Beschäftigung mit der oft als verrückt empfundenen Bühnenkunst an. Diese Verrücktheit wird zur Schutzpatronin, die sogar Orden für Narreteien verleiht. Besonders spannend ist die Interaktion dieser Bühnenverrücktheit mit der Gesellschaft, wo sie Philosophen, die ihrer Zeit kritisch gegenüberstanden, zu Freunden macht und sie auf die Bühne zurückbringt. Der Autor, ein Studienrat im Saarland, widmet sich seit Jahren diesem unbekannten Theater des 18. Jahrhunderts.

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Spott, Streit, Verrücktheit, Verschachteltes und Verdrehtes, Andreas Wilhelm

Język
Rok wydania
2016
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Tytuł
Spott, Streit, Verrücktheit, Verschachteltes und Verdrehtes
Podtytuł
Das komische Genre auf Frankreichs Bühne im Jahre 1760
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Liczba stron
203
ISBN10
3898467724
ISBN13
9783898467728
Seria
Tagi
Opis
Der Begriff des Théâtre du second ordre beschreibt Schauspiele, die nicht zu den großen Meilensteinen der Weltliteratur zählen. Dennoch hat die französische Bühne des 18. Jahrhunderts bedeutende Werke hervorgebracht, die heute zum Allgemeinwissen gehören und eine wissenschaftliche Rezeption erfahren haben. Abseits dieser bekannten Stücke existiert jedoch ein Theater, das weniger innovativ und in Vergessenheit geraten ist, aber dennoch Schönes und Gelungenes geschaffen hat. Dieses weniger beachtete Theater erfreute sich oft eines größeren Publikums als die später berühmten Stücke. Der Autor untersucht die Relevanz dieses Theaters, das in den Beständen der Bibliothèque nationale in Paris verborgen ist und reichlich Raum für wissenschaftliche Forschung bietet. Es eröffnet Möglichkeiten zur Analyse vielfältiger Themen und regt zur Beschäftigung mit der oft als verrückt empfundenen Bühnenkunst an. Diese Verrücktheit wird zur Schutzpatronin, die sogar Orden für Narreteien verleiht. Besonders spannend ist die Interaktion dieser Bühnenverrücktheit mit der Gesellschaft, wo sie Philosophen, die ihrer Zeit kritisch gegenüberstanden, zu Freunden macht und sie auf die Bühne zurückbringt. Der Autor, ein Studienrat im Saarland, widmet sich seit Jahren diesem unbekannten Theater des 18. Jahrhunderts.