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Vorlesungen über Don Quijote

Gesammelte Werke Bd. 19

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In diesem Band der Gesammelten Werke beleuchtet Vladimir Nabokov Cervantes' „Don Quijote“ aus einer unkonventionellen Perspektive. Seine Vorlesung darüber, die er 1952 an der Harvard-Universität hielt, ist einzigartig, da er den Roman nicht mochte. Nabokov kritisierte die erzählerische Schludrigkeit und die Brutalität, mit der die Gesellschaft den edelmütigen, aber verrückten Protagonisten behandelt. Trotz seiner Abneigung entdeckte er jedoch künstlerische Schätze und erkannte, dass der malträtierte Held über die Seiten hinaus gewachsen war, symbolisch für Sanftmut, Reinheit und Ritterlichkeit. Nabokovs Vorlesungen sind besonders unterhaltsam, da er kein typischer Literaturwissenschaftler war, sondern ein leidenschaftlicher Literaturliebhaber mit starken, streitbaren Meinungen. Er scheute sich nicht, seine Ansichten laut und unversöhnlich zu äußern, was seine Analysen lebendig und anregend macht. Leser begegnen hier nicht nur einem der bedeutendsten Romane der Weltliteratur, sondern auch einem der faszinierendsten und streitbarsten Intellektuellen, der die Literatur mit einem scharfen, persönlichen Blick betrachtet.

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Vorlesungen über Don Quijote, Vladimir Vladimirovič Nabokov

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Vorlesungen über Don Quijote
Podtytuł
Gesammelte Werke Bd. 19
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
ISBN10
3498046578
ISBN13
9783498046576
Seria
Ocena
3,85 z 5
Opis
In diesem Band der Gesammelten Werke beleuchtet Vladimir Nabokov Cervantes' „Don Quijote“ aus einer unkonventionellen Perspektive. Seine Vorlesung darüber, die er 1952 an der Harvard-Universität hielt, ist einzigartig, da er den Roman nicht mochte. Nabokov kritisierte die erzählerische Schludrigkeit und die Brutalität, mit der die Gesellschaft den edelmütigen, aber verrückten Protagonisten behandelt. Trotz seiner Abneigung entdeckte er jedoch künstlerische Schätze und erkannte, dass der malträtierte Held über die Seiten hinaus gewachsen war, symbolisch für Sanftmut, Reinheit und Ritterlichkeit. Nabokovs Vorlesungen sind besonders unterhaltsam, da er kein typischer Literaturwissenschaftler war, sondern ein leidenschaftlicher Literaturliebhaber mit starken, streitbaren Meinungen. Er scheute sich nicht, seine Ansichten laut und unversöhnlich zu äußern, was seine Analysen lebendig und anregend macht. Leser begegnen hier nicht nur einem der bedeutendsten Romane der Weltliteratur, sondern auch einem der faszinierendsten und streitbarsten Intellektuellen, der die Literatur mit einem scharfen, persönlichen Blick betrachtet.