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Der Staat des Neoliberalismus

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Neoliberalismus und Staat stehen in einem komplexen Spannungsverhältnis. Trotz der weit verbreiteten Annahme, dass neoliberale Ansichten den Staat auf dessen radikalen Rückbau reduzieren, zeigen die Theoretiker des Neoliberalismus differenzierte Perspektiven zur Umstrukturierung des Staates und dessen legitimen Handeln. Für Denker wie Friedrich August Hayek und die deutschen Ordoliberalen ist der Staat zwar ein ständiger Gefahrenherd, doch ohne ihn kann eine neoliberale Marktgesellschaft nicht bestehen. Auch die Praxis des „real existierenden Neoliberalismus“ lässt sich nicht einfach als Rückzug oder Abbau des Staates charakterisieren. Vielmehr handelt es sich um einen vielschichtigen Umbau, der von gewählten und nicht gewählten Akteuren vorangetrieben wird, und der Aspekte wie New Public Management, Standortwettbewerb und permanente Austerität umfasst. Dies betrifft nicht nur die nationale, sondern auch die substaatliche und supranationale Ebene. Märkte stehen zwar im Mittelpunkt des Neoliberalismus, doch für eine kritische Analyse sind die staatlichen Strukturen von zentraler Bedeutung. Der Sammelband bietet Beiträge von verschiedenen Autoren, die diese Thematik eingehend beleuchten.

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Der Staat des Neoliberalismus, Thomas Biebricher

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Staat des Neoliberalismus
Język
niemiecki
Wydawca
Nomos
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
285
ISBN10
3848732564
ISBN13
9783848732562
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Neoliberalismus und Staat stehen in einem komplexen Spannungsverhältnis. Trotz der weit verbreiteten Annahme, dass neoliberale Ansichten den Staat auf dessen radikalen Rückbau reduzieren, zeigen die Theoretiker des Neoliberalismus differenzierte Perspektiven zur Umstrukturierung des Staates und dessen legitimen Handeln. Für Denker wie Friedrich August Hayek und die deutschen Ordoliberalen ist der Staat zwar ein ständiger Gefahrenherd, doch ohne ihn kann eine neoliberale Marktgesellschaft nicht bestehen. Auch die Praxis des „real existierenden Neoliberalismus“ lässt sich nicht einfach als Rückzug oder Abbau des Staates charakterisieren. Vielmehr handelt es sich um einen vielschichtigen Umbau, der von gewählten und nicht gewählten Akteuren vorangetrieben wird, und der Aspekte wie New Public Management, Standortwettbewerb und permanente Austerität umfasst. Dies betrifft nicht nur die nationale, sondern auch die substaatliche und supranationale Ebene. Märkte stehen zwar im Mittelpunkt des Neoliberalismus, doch für eine kritische Analyse sind die staatlichen Strukturen von zentraler Bedeutung. Der Sammelband bietet Beiträge von verschiedenen Autoren, die diese Thematik eingehend beleuchten.