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Das lässt einen nicht mehr los

Opfer politischer Gewalt erinnern sich

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  • 456 stron
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"Ich wollte keine Glatze haben. Schon aus dieser Angst haben wir jeden Tag gelaust. Kleiderlause, Haarlause, alles." An die Lagerhaft erinnert sich Else Thomas noch heute. Mit Papierrollen drehen die Frauen sich Locken. Trotz Lager wollen sie schon sein. Geschichten wie diese gibt es viele. Uber Jahre hinweg haben Mitarbeiter des Sachsischen Landesbeauftragten Interviews mit Menschen gefuhrt, die Opfer politischer Gewalt wurden. Sie sassen in sowjetischen Speziallagern, wurden aus ihrer Heimat an der innerdeutschen Grenze vertrieben, kamen wegen Flugblattern, Protestaktionen oder Fluchtversuchen hinter Gitter. Die Geschichten sind vielfaltig, die Schicksale ahneln einander. Aus den aufwandigen Befragungen destillierte Nancy Aris die Essenz. Und wieder kam es zu Gesprachen mit den Frauen und Mannern uber ihr Leben. Entstanden sind daraus uber dreissig Portrats, die ein facettenreiches Bild der DDR mit ihrer Vor- und Nachgeschichte zeichnen. So erschutternd die Schilderungen auch sind, so hoffnungsfroh stimmen kleine Zeichen der Mitmenschlichkeit, die es trotzdem gab. Zahlreiche Fotos und Dokumente illustrieren die Berichte. Ein packendendes Zeitdokument!

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Das lässt einen nicht mehr los, Nancy Aris

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das lässt einen nicht mehr los
Podtytuł
Opfer politischer Gewalt erinnern sich
Język
niemiecki
Autorzy
Nancy Aris
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
456
ISBN10
3374049354
ISBN13
9783374049356
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
"Ich wollte keine Glatze haben. Schon aus dieser Angst haben wir jeden Tag gelaust. Kleiderlause, Haarlause, alles." An die Lagerhaft erinnert sich Else Thomas noch heute. Mit Papierrollen drehen die Frauen sich Locken. Trotz Lager wollen sie schon sein. Geschichten wie diese gibt es viele. Uber Jahre hinweg haben Mitarbeiter des Sachsischen Landesbeauftragten Interviews mit Menschen gefuhrt, die Opfer politischer Gewalt wurden. Sie sassen in sowjetischen Speziallagern, wurden aus ihrer Heimat an der innerdeutschen Grenze vertrieben, kamen wegen Flugblattern, Protestaktionen oder Fluchtversuchen hinter Gitter. Die Geschichten sind vielfaltig, die Schicksale ahneln einander. Aus den aufwandigen Befragungen destillierte Nancy Aris die Essenz. Und wieder kam es zu Gesprachen mit den Frauen und Mannern uber ihr Leben. Entstanden sind daraus uber dreissig Portrats, die ein facettenreiches Bild der DDR mit ihrer Vor- und Nachgeschichte zeichnen. So erschutternd die Schilderungen auch sind, so hoffnungsfroh stimmen kleine Zeichen der Mitmenschlichkeit, die es trotzdem gab. Zahlreiche Fotos und Dokumente illustrieren die Berichte. Ein packendendes Zeitdokument!