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Justiz als gesellschaftliches Über-Ich

Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie

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  • 266 stron
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Mit den hier versammelten Texten zielt Ingeborg Maus auf ein Paradox der Demokratie: Einerseits setzen die Bürger großes Vertrauen in die Justiz, insbesondere das Verfassungsgericht, während das Parlament am unteren Ende der Vertrauensskala rangiert. Wenn aber Verfassungsnormen in unbestimmte »Werte« aufgelöst werden, die es erlauben, auch verfassungskonforme Gesetze auszuhebeln, erscheint das Gericht andererseits als Kontrahent der Volkssouveränität. Die Kritik dieser juristischen Praxis, die heute auch auf EU-Ebene zu beobachten ist, wird ergänzt durch einen Rückblick auf Methoden der NS-Justiz.

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Justiz als gesellschaftliches Über-Ich, Ingeborg Maus

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Justiz als gesellschaftliches Über-Ich
Podtytuł
Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
266
ISBN10
3518298291
ISBN13
9783518298299
Seria
Opis
Mit den hier versammelten Texten zielt Ingeborg Maus auf ein Paradox der Demokratie: Einerseits setzen die Bürger großes Vertrauen in die Justiz, insbesondere das Verfassungsgericht, während das Parlament am unteren Ende der Vertrauensskala rangiert. Wenn aber Verfassungsnormen in unbestimmte »Werte« aufgelöst werden, die es erlauben, auch verfassungskonforme Gesetze auszuhebeln, erscheint das Gericht andererseits als Kontrahent der Volkssouveränität. Die Kritik dieser juristischen Praxis, die heute auch auf EU-Ebene zu beobachten ist, wird ergänzt durch einen Rückblick auf Methoden der NS-Justiz.