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Lieb und teuer

Was ich im Puff über das Leben gelernt habe

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Zwei Jahre lang hat Ilan Stephani in einem Berliner Bordell als Prostituierte gearbeitet. Neugierig erforschte sie – eine junge Frau aus gutem Haus – diesen vom Rest der Gesellschaft tabuisierten Randbereich. Dabei erlebte sie Erstaunliches: Sie fand keine fremde Welt vor, sondern eine, die den meisten Menschen wohl vertrauter wäre, als sie denken. Statt Huren und Freiern im Zwielicht erlebte sie den Puff als Spiegel der Gesellschaft und ihre Arbeit als Lebensschule: »Ich habe so viel gelernt, weiß so viel über die Welt, über Männer und Frauen und die Probleme, die wir miteinander haben – für dieses Wissen würde ich es wieder tun«, sagt sie. Und so verwebt sie in ihrem Buch individuelle Erlebnisse und Situationen aus ihrem Alltag im Bordell mit Reflexionen über den Zustand der Gesellschaft: über unsere Erziehung, unser Rollenverständnis und den Anspruch, den wir an uns, das Leben und die Liebe haben. Ihre Analyse vertritt weder die Haltung, Sexarbeit sei eine Befreiung, noch, sie sei zwangsläufig ein Sklavenmarkt. Vor allem, meint Stephani, ist Prostitution das Symptom einer verwirrten Gesellschaft. Würde das verstanden, ginge es allen besser – nicht nur im Bett.

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Lieb und teuer, Ilan Stephani

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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3,6
Bardzo dobra
5 Ocena

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Tytuł
Lieb und teuer
Podtytuł
Was ich im Puff über das Leben gelernt habe
Język
niemiecki
Wydawca
Ecowin
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
ISBN10
3711001254
ISBN13
9783711001252
Seria
Ocena
3,6 z 5
Opis
Zwei Jahre lang hat Ilan Stephani in einem Berliner Bordell als Prostituierte gearbeitet. Neugierig erforschte sie – eine junge Frau aus gutem Haus – diesen vom Rest der Gesellschaft tabuisierten Randbereich. Dabei erlebte sie Erstaunliches: Sie fand keine fremde Welt vor, sondern eine, die den meisten Menschen wohl vertrauter wäre, als sie denken. Statt Huren und Freiern im Zwielicht erlebte sie den Puff als Spiegel der Gesellschaft und ihre Arbeit als Lebensschule: »Ich habe so viel gelernt, weiß so viel über die Welt, über Männer und Frauen und die Probleme, die wir miteinander haben – für dieses Wissen würde ich es wieder tun«, sagt sie. Und so verwebt sie in ihrem Buch individuelle Erlebnisse und Situationen aus ihrem Alltag im Bordell mit Reflexionen über den Zustand der Gesellschaft: über unsere Erziehung, unser Rollenverständnis und den Anspruch, den wir an uns, das Leben und die Liebe haben. Ihre Analyse vertritt weder die Haltung, Sexarbeit sei eine Befreiung, noch, sie sei zwangsläufig ein Sklavenmarkt. Vor allem, meint Stephani, ist Prostitution das Symptom einer verwirrten Gesellschaft. Würde das verstanden, ginge es allen besser – nicht nur im Bett.