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Farbtheorie im Kunstunterricht

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  • 318 stron
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Farbe in ihren unterschiedlichen Facetten ist zentral für den Kunstunterricht und viele bildnerische Gestaltungsbereiche. Oft wird der Zugang zu diesem Thema jedoch auf eine einzige Farbtheorie, die Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben umfasst, verengt. Diese klassische Farbtheorie, die von der Grundschule bis zum Abitur gelehrt wird, ist weitgehend mit der von J. Itten identisch und weist gravierende Mängel auf. Sie unterscheidet nicht zwischen Farbe und Farbmaterial und behauptet fälschlicherweise, dass aus drei Farbmaterialien alle Farben erzeugt werden können. Zudem beziehen sich die Farbkontraste auf Farbfelder, was zu Willkür und Unzulänglichkeiten führt. Diese Defizite haben im Unterricht gravierende Auswirkungen, die von der kunstpädagogischen Forschung kritisch beleuchtet wurden. Bisher fehlten jedoch wissenschaftliche Untersuchungen zu den konkreten Folgen des Unterrichts dieser Farbtheorie. Die vorliegende Arbeit rekonstruiert durch Experteninterviews und Beobachtungen, was zwischen Lehrern und Schülern geschieht, wenn eine defizitäre Farbtheorie vermittelt wird. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für einen alternativen Umgang mit Farbe im Kunstunterricht und bieten eine didaktische Zielsetzung, die unabhängig von der klassischen Farbtheorie existieren kann. Diese Forschungsarbeit skizziert ein neues Fundament für eine zeitgemäße Sichtweise auf Farbe in der Kunstpädagogik und gewährleistet eine hohe Anschlussfähig

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Farbtheorie im Kunstunterricht, Andreas Schwarz

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Farbtheorie im Kunstunterricht
Język
niemiecki
Wydawca
Athena
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
318
ISBN10
3898966933
ISBN13
9783898966931
Seria
Tagi
Opis
Farbe in ihren unterschiedlichen Facetten ist zentral für den Kunstunterricht und viele bildnerische Gestaltungsbereiche. Oft wird der Zugang zu diesem Thema jedoch auf eine einzige Farbtheorie, die Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben umfasst, verengt. Diese klassische Farbtheorie, die von der Grundschule bis zum Abitur gelehrt wird, ist weitgehend mit der von J. Itten identisch und weist gravierende Mängel auf. Sie unterscheidet nicht zwischen Farbe und Farbmaterial und behauptet fälschlicherweise, dass aus drei Farbmaterialien alle Farben erzeugt werden können. Zudem beziehen sich die Farbkontraste auf Farbfelder, was zu Willkür und Unzulänglichkeiten führt. Diese Defizite haben im Unterricht gravierende Auswirkungen, die von der kunstpädagogischen Forschung kritisch beleuchtet wurden. Bisher fehlten jedoch wissenschaftliche Untersuchungen zu den konkreten Folgen des Unterrichts dieser Farbtheorie. Die vorliegende Arbeit rekonstruiert durch Experteninterviews und Beobachtungen, was zwischen Lehrern und Schülern geschieht, wenn eine defizitäre Farbtheorie vermittelt wird. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für einen alternativen Umgang mit Farbe im Kunstunterricht und bieten eine didaktische Zielsetzung, die unabhängig von der klassischen Farbtheorie existieren kann. Diese Forschungsarbeit skizziert ein neues Fundament für eine zeitgemäße Sichtweise auf Farbe in der Kunstpädagogik und gewährleistet eine hohe Anschlussfähig