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Die Epoche der Gewaltmigration

Flucht und Vertreibung im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert

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  • 272 strony
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Gewaltmigration lasst sich im globalen Kontext als Signatur von Zeitgeschichte und Gegenwart beschreiben. Fluchtbewegungen, Vertreibungen und Deportationen sind zwar kein Spezifikum der Neuzeit, ebenso wenig wie Krieg, Staatszerfall und Burgerkrieg als wesentliche Hintergrunde. Allerdings stechen die Jahrzehnte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs allein wegen der Vielzahl und des Umfangs der Gewaltmigrationen sowie der weitreichenden gesellschaftlichen Folgen hervor. Jochen Oltmer fragt nach wesentlichen Mustern des globalen Gewaltmigrationsgeschehens und untersucht zentrale Prozesse der Initiierung und Durchsetzung von raumlichen Bevolkerungsbewegungen durch Gewalt. Er fuhrt Ansatze von Gewaltforschung und Migrationsforschung zur Erklarung des sozialen Phanomens Gewaltmigration zusammen und blickt auf Politik und Praxis der Aufnahme von Menschen, die vor Gewalt ausgewichen sind und andernorts um Schutz nachsuchen.

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Die Epoche der Gewaltmigration, Jochen Oltmer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Epoche der Gewaltmigration
Podtytuł
Flucht und Vertreibung im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
272
ISBN10
3525451997
ISBN13
9783525451991
Seria
Tagi
Opis
Gewaltmigration lasst sich im globalen Kontext als Signatur von Zeitgeschichte und Gegenwart beschreiben. Fluchtbewegungen, Vertreibungen und Deportationen sind zwar kein Spezifikum der Neuzeit, ebenso wenig wie Krieg, Staatszerfall und Burgerkrieg als wesentliche Hintergrunde. Allerdings stechen die Jahrzehnte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs allein wegen der Vielzahl und des Umfangs der Gewaltmigrationen sowie der weitreichenden gesellschaftlichen Folgen hervor. Jochen Oltmer fragt nach wesentlichen Mustern des globalen Gewaltmigrationsgeschehens und untersucht zentrale Prozesse der Initiierung und Durchsetzung von raumlichen Bevolkerungsbewegungen durch Gewalt. Er fuhrt Ansatze von Gewaltforschung und Migrationsforschung zur Erklarung des sozialen Phanomens Gewaltmigration zusammen und blickt auf Politik und Praxis der Aufnahme von Menschen, die vor Gewalt ausgewichen sind und andernorts um Schutz nachsuchen.