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Kultplätze am Bodensee

Zeitreisen zu mythischen Orten

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  • 320 stron
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Die Bodenseeregion ist eine kulturelle Schatzkammer mit bedeutenden archäologischen Funden und mythologischen Elementen. Zwischen Bregenz, Lindau, Konstanz, Schaffhausen und St. Gallen finden sich die ältesten Kultwände mythischer Ahnfrauen Mitteleuropas sowie Mischwesen, die auf ein schamanisches Weltbild hinweisen. Rätselhafte Mondhörner und ein Goldbecher zeugen von alten Kulten. Dolmen und menschenförmige Menhire belegen die Ahnenverehrung, während Grabhügel die Verstorbenen kreisförmig um einen Erdmittelpunkt anordnen. Verzierungen auf Tongefäßen und Gürtelblechen spiegeln die geheimnisvollen Symbole einer Muttergöttin wider. Aus keltischer Zeit sind die Pferdegöttin Epona und die Dreischwestern überliefert. Auch das Christentum hat alte Mythen integriert, wie die Verbindung der Quellfrau Notburga zur keltischen Abnoba. Im Mittelalter entstanden Bräuche wie das Scheibenschlagen und die Verehrung heilkräftiger Bäume. Die Region beeindruckt durch Mythenlandschaften und astronomische Orientierungen, darunter die Vulkanberge im Hegau und die Inseln Lindau und Mainau. Der Säntis wird als heiliger Berg erforscht und inspiriert die steinzeitlichen Urmütter. Ein sorgfältig recherchiertes Werk beleuchtet die Naturheiligtümer und verbindet bekannte Funde wie den Heidenbühl und das schwarze Ahninnenfigürchen mit der Kulturgeschichte. Über 50 Fundplätze machen die mythischen Orte für heutige Entdecker erlebbar.

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Kultplätze am Bodensee, Kurt Derungs

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kultplätze am Bodensee
Podtytuł
Zeitreisen zu mythischen Orten
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
320
ISBN10
390558140X
ISBN13
9783905581409
Seria
Tagi
Opis
Die Bodenseeregion ist eine kulturelle Schatzkammer mit bedeutenden archäologischen Funden und mythologischen Elementen. Zwischen Bregenz, Lindau, Konstanz, Schaffhausen und St. Gallen finden sich die ältesten Kultwände mythischer Ahnfrauen Mitteleuropas sowie Mischwesen, die auf ein schamanisches Weltbild hinweisen. Rätselhafte Mondhörner und ein Goldbecher zeugen von alten Kulten. Dolmen und menschenförmige Menhire belegen die Ahnenverehrung, während Grabhügel die Verstorbenen kreisförmig um einen Erdmittelpunkt anordnen. Verzierungen auf Tongefäßen und Gürtelblechen spiegeln die geheimnisvollen Symbole einer Muttergöttin wider. Aus keltischer Zeit sind die Pferdegöttin Epona und die Dreischwestern überliefert. Auch das Christentum hat alte Mythen integriert, wie die Verbindung der Quellfrau Notburga zur keltischen Abnoba. Im Mittelalter entstanden Bräuche wie das Scheibenschlagen und die Verehrung heilkräftiger Bäume. Die Region beeindruckt durch Mythenlandschaften und astronomische Orientierungen, darunter die Vulkanberge im Hegau und die Inseln Lindau und Mainau. Der Säntis wird als heiliger Berg erforscht und inspiriert die steinzeitlichen Urmütter. Ein sorgfältig recherchiertes Werk beleuchtet die Naturheiligtümer und verbindet bekannte Funde wie den Heidenbühl und das schwarze Ahninnenfigürchen mit der Kulturgeschichte. Über 50 Fundplätze machen die mythischen Orte für heutige Entdecker erlebbar.