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Die Zukunft der Sozialwissenschaft

Worauf der deutsche Sprachraum sich einstellen sollte

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  • 170 stron
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Der Wissenschaftsbereich in Zentraleuropa erlebt einen Umbruch in vielen Sektoren und auf verschiedenen Ebenen. Im deutschen Sprachraum wird die kontextbezogene Sozialwissenschaft durch den Druck globaler Themen herausgefordert. Die Entwicklung der Sozialwissenschaft im Kontext des „Glocalen“ erfordert die Berücksichtigung von fünf Dimensionen: 1. Strukturwandel der Wissenschaft, 2. Veränderung akademischer Arbeitsformen, 3. Bedeutung globaler Themen für regionale und lokale Forschung, 4. Datenrevolution (The New Big Science) und 5. verstärkte Hinwendung der Wissenschaft zur Gesellschaft. Es ist wichtig, den inter- und transdisziplinären Think-Tank-Charakter sozialwissenschaftlicher Arbeit zu stärken und die Verbindung zu transnationalen Themen bei lokal verankerten Einrichtungen realistisch auszubauen, ohne den praktischen Nutzen für spezifische Umfelder zu vernachlässigen. Die Vision sieht vor, dass der deutsche Sprachraum, ähnlich wie der gesamte europäische Raum, flexible Forschungseinrichtungen benötigt, die stark kontextgebunden und international vernetzt sind, sowie eine realistische Anbindung regionaler Expertise an globale Entwicklungen. Zudem sollte sich die Sozialwissenschaft auf ihre historische Identität als soziale Wissenschaft besinnen, ohne in Ideologien oder Lager zurückzufallen.

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Die Zukunft der Sozialwissenschaft, Roland Benedikter

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Zukunft der Sozialwissenschaft
Podtytuł
Worauf der deutsche Sprachraum sich einstellen sollte
Język
niemiecki
Wydawca
Nomos
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
170
ISBN10
3848750910
ISBN13
9783848750917
Seria
Tagi
Opis
Der Wissenschaftsbereich in Zentraleuropa erlebt einen Umbruch in vielen Sektoren und auf verschiedenen Ebenen. Im deutschen Sprachraum wird die kontextbezogene Sozialwissenschaft durch den Druck globaler Themen herausgefordert. Die Entwicklung der Sozialwissenschaft im Kontext des „Glocalen“ erfordert die Berücksichtigung von fünf Dimensionen: 1. Strukturwandel der Wissenschaft, 2. Veränderung akademischer Arbeitsformen, 3. Bedeutung globaler Themen für regionale und lokale Forschung, 4. Datenrevolution (The New Big Science) und 5. verstärkte Hinwendung der Wissenschaft zur Gesellschaft. Es ist wichtig, den inter- und transdisziplinären Think-Tank-Charakter sozialwissenschaftlicher Arbeit zu stärken und die Verbindung zu transnationalen Themen bei lokal verankerten Einrichtungen realistisch auszubauen, ohne den praktischen Nutzen für spezifische Umfelder zu vernachlässigen. Die Vision sieht vor, dass der deutsche Sprachraum, ähnlich wie der gesamte europäische Raum, flexible Forschungseinrichtungen benötigt, die stark kontextgebunden und international vernetzt sind, sowie eine realistische Anbindung regionaler Expertise an globale Entwicklungen. Zudem sollte sich die Sozialwissenschaft auf ihre historische Identität als soziale Wissenschaft besinnen, ohne in Ideologien oder Lager zurückzufallen.