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Das Fremde, das in jedem wohnt

Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten

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Warum fürchten wir das Fremde so sehr? Der Schriftsteller Zafer Senocak hat die Abwehr, die die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen und widersprüchlichen Lebensentwürfen auslöst, immer wiedererlebt. Doch alle Menschen teilen die Erfahrung von Fremdheit, die Migranten und ihre Nachkommen spüren sie nur intensiver, hält der in Ankara geborene und in München aufgewachsene Senocak fest. Als Kind türkischer Eltern der Mittelschicht wächst Senocak mit den Sprachen, Literaturen und Geschichten zweier Länder auf – nicht mehr Türke, nie ganz Deutscher, so fühlt es sich an. Auch in der eigenen Familie sind die Unterschiede lebendig: Seine Mutter verkörpert eine weltlich-moderne Lebensweise, während der Vater sich einem zutiefst spirituellen Islam sowie der Liebe zur Poesie und Sprache verbunden fühlt. Zafer Senocak erzählt, wie aus diesen Widersprüchen eine heile, gefestigte Identität gewachsen ist. Wer sich bewusst mit der eigenen Biografie und dem Fremden in sich selbst auseinandersetzt, so seine These, wird die Angst vor dem Fremden verlieren. Erst wenn wir gelernt haben, Diversität in uns und anderen zu akzeptieren, können wir zu einem modernen Verständnis von Gesellschaft gelangen. Ursprünglich erschienen in der Edition Körber.

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Das Fremde, das in jedem wohnt, Zafer Senocak

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Fremde, das in jedem wohnt
Podtytuł
Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
223
ISBN10
3896842676
ISBN13
9783896842671
Seria
Tagi
Ocena
4,5 z 5
Opis
Warum fürchten wir das Fremde so sehr? Der Schriftsteller Zafer Senocak hat die Abwehr, die die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen und widersprüchlichen Lebensentwürfen auslöst, immer wiedererlebt. Doch alle Menschen teilen die Erfahrung von Fremdheit, die Migranten und ihre Nachkommen spüren sie nur intensiver, hält der in Ankara geborene und in München aufgewachsene Senocak fest. Als Kind türkischer Eltern der Mittelschicht wächst Senocak mit den Sprachen, Literaturen und Geschichten zweier Länder auf – nicht mehr Türke, nie ganz Deutscher, so fühlt es sich an. Auch in der eigenen Familie sind die Unterschiede lebendig: Seine Mutter verkörpert eine weltlich-moderne Lebensweise, während der Vater sich einem zutiefst spirituellen Islam sowie der Liebe zur Poesie und Sprache verbunden fühlt. Zafer Senocak erzählt, wie aus diesen Widersprüchen eine heile, gefestigte Identität gewachsen ist. Wer sich bewusst mit der eigenen Biografie und dem Fremden in sich selbst auseinandersetzt, so seine These, wird die Angst vor dem Fremden verlieren. Erst wenn wir gelernt haben, Diversität in uns und anderen zu akzeptieren, können wir zu einem modernen Verständnis von Gesellschaft gelangen. Ursprünglich erschienen in der Edition Körber.