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Die Odenwaldschule als Leuchtturm der Reformpädagogik und als Ort sexualisierter Gewalt

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Die Odenwaldschule war lange Zeit ein Vorzeigemodell der deutschen Reformpädagogik, bis ans Licht kam, dass dort über Jahre hinweg Kinder und Jugendliche schwer sexuell missbraucht wurden, was letztendlich das Ende der Schule bedeutete. In diesem Buch teilen ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer ihre persönlichen Erfahrungen. Es wird untersucht, wie ein Missbrauchssystem in dieser Schule entstehen konnte und warum es so lange bestehen blieb. Der Inhalt umfasst verschiedene Aspekte: den Projektrahmen, den Forschungsansatz, die Perspektiven der Schüler und Lehrkräfte sowie die Sicht der Schulverantwortlichen. Es wird analysiert, wie die Odenwaldschule ein System widersprüchlicher Realitäten und Erfahrungen bildete und wie Opfer wurden. Zudem wird das Missbrauchssystem und die Bedingungen, die zu seiner Aufrechterhaltung führten, beleuchtet. Die Folgen sexualisierter Gewalt und deren Bewältigung durch die Betroffenen werden thematisiert, ebenso wie Präventionsmaßnahmen im Kontext des Falls Frank G. Die Autoren sind Experten auf ihrem Gebiet: Prof. Dr. Heiner Keupp, emeritierter Hochschullehrer und Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs; Dr. Peter Mosser von Kibs, einer Fachberatungsstelle; sowie Bettina Busch und Gerhard Hackenschmied, die am Institut für Praxisforschung und Projektberatung tätig sind. Dr. Florian Straus ist Geschäftsführer des Instituts.

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Die Odenwaldschule als Leuchtturm der Reformpädagogik und als Ort sexualisierter Gewalt, Heiner Keupp

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Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Odenwaldschule als Leuchtturm der Reformpädagogik und als Ort sexualisierter Gewalt
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
434
ISBN10
3658233621
ISBN13
9783658233624
Seria
Tagi
Opis
Die Odenwaldschule war lange Zeit ein Vorzeigemodell der deutschen Reformpädagogik, bis ans Licht kam, dass dort über Jahre hinweg Kinder und Jugendliche schwer sexuell missbraucht wurden, was letztendlich das Ende der Schule bedeutete. In diesem Buch teilen ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer ihre persönlichen Erfahrungen. Es wird untersucht, wie ein Missbrauchssystem in dieser Schule entstehen konnte und warum es so lange bestehen blieb. Der Inhalt umfasst verschiedene Aspekte: den Projektrahmen, den Forschungsansatz, die Perspektiven der Schüler und Lehrkräfte sowie die Sicht der Schulverantwortlichen. Es wird analysiert, wie die Odenwaldschule ein System widersprüchlicher Realitäten und Erfahrungen bildete und wie Opfer wurden. Zudem wird das Missbrauchssystem und die Bedingungen, die zu seiner Aufrechterhaltung führten, beleuchtet. Die Folgen sexualisierter Gewalt und deren Bewältigung durch die Betroffenen werden thematisiert, ebenso wie Präventionsmaßnahmen im Kontext des Falls Frank G. Die Autoren sind Experten auf ihrem Gebiet: Prof. Dr. Heiner Keupp, emeritierter Hochschullehrer und Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs; Dr. Peter Mosser von Kibs, einer Fachberatungsstelle; sowie Bettina Busch und Gerhard Hackenschmied, die am Institut für Praxisforschung und Projektberatung tätig sind. Dr. Florian Straus ist Geschäftsführer des Instituts.