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Liebhaberei der Millionäre

Der Wiener Camera-Club um 1900

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Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 18 herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien Im Wiener Camera-Club betrieben Großbürger und Aristokraten des Fin de Siècle die Fotografie als gemeinschaftliches Freizeitvergnügen, nicht unähnlich dem ebenfalls gerade in Mode gekommenen Radfahren oder Eislaufen. Zugleich jedoch kam es zu einer regen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und ästhetischen Fragen, die Anstöße zu einer radikalen Neuorientierung des technischen Mediums gab. Durch das Engagement von Hugo Henneberg, Hans Watzek, Heinrich Kühn und anderen wurde die Lichtbildnerei – so urteilte 1898 die Zeitschrift Ver Sacrum – »der rein sportlichen Behandlung, der sie bisher vielfach verfallen war, entrückt und in eine künstlerische Sphäre erhoben«. Die Secessionisten begrüßten die Amateurfotografie als »fortan nicht zu unterschätzenden Bundesgenossen für die Propaganda künstlerischer Lebensauffassung, in deren Dienst wir stehen«.

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Liebhaberei der Millionäre, Astrid Mahler

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Liebhaberei der Millionäre
Podtytuł
Der Wiener Camera-Club um 1900
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
143
ISBN10
3902993707
ISBN13
9783902993700
Seria
Tagi
Opis
Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 18 herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien Im Wiener Camera-Club betrieben Großbürger und Aristokraten des Fin de Siècle die Fotografie als gemeinschaftliches Freizeitvergnügen, nicht unähnlich dem ebenfalls gerade in Mode gekommenen Radfahren oder Eislaufen. Zugleich jedoch kam es zu einer regen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und ästhetischen Fragen, die Anstöße zu einer radikalen Neuorientierung des technischen Mediums gab. Durch das Engagement von Hugo Henneberg, Hans Watzek, Heinrich Kühn und anderen wurde die Lichtbildnerei – so urteilte 1898 die Zeitschrift Ver Sacrum – »der rein sportlichen Behandlung, der sie bisher vielfach verfallen war, entrückt und in eine künstlerische Sphäre erhoben«. Die Secessionisten begrüßten die Amateurfotografie als »fortan nicht zu unterschätzenden Bundesgenossen für die Propaganda künstlerischer Lebensauffassung, in deren Dienst wir stehen«.