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»Freud arbeiten lassen«

Die Dynamisierung der Sexualtheorie durch Jean Laplanche. Eine Einführung

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  • 176 stron
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Jean Laplanche ist im deutschsprachigen Raum angekommen, und sein komplexes Werk benötigt eine klärende Einführung. Thomas Aichhorn gelingt dies hervorragend, indem er Laplanches umfangreiche Forschung und deren Bedeutung für die psychoanalytische Theorie und Therapie klar darstellt. Laplanches Arbeit erforscht Freuds Psychoanalyse in einer Zeit, in der Freuds Metapsychologie, oft missverstanden, umstritten und vernachlässigt wurde. Seine Rückkehr zu Freud, die er als faire rendre l’âme bezeichnet, zeigt, dass Psychoanalyse nicht linear fortschreitet und nicht als abgeschlossene Lehre vermittelt werden kann. Wenn das Unbewusste Ursprung und Inhalt ist, muss auf verfestigtes Wissen verzichtet werden. Mit seiner allgemeinen Verführungstheorie und den Neuen Grundlagen für die Psychoanalyse beabsichtigt Laplanche, die Strukturierungsprozesse des seelischen Apparates zu erklären, indem er auf Freuds Verführungstheorie zurückgreift. Die Ausarbeitung der Allgemeinen Verführungstheorie ist für ihn entscheidend, um den Ort zu kennzeichnen, an dem Subjektkonstitution, psychoanalytische Theorie und klinische Praxis miteinander verknüpft sind.

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»Freud arbeiten lassen«, Thomas Aichhorn

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
»Freud arbeiten lassen«
Podtytuł
Die Dynamisierung der Sexualtheorie durch Jean Laplanche. Eine Einführung
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
176
ISBN10
3955582620
ISBN13
9783955582623
Seria
Tagi
Opis
Jean Laplanche ist im deutschsprachigen Raum angekommen, und sein komplexes Werk benötigt eine klärende Einführung. Thomas Aichhorn gelingt dies hervorragend, indem er Laplanches umfangreiche Forschung und deren Bedeutung für die psychoanalytische Theorie und Therapie klar darstellt. Laplanches Arbeit erforscht Freuds Psychoanalyse in einer Zeit, in der Freuds Metapsychologie, oft missverstanden, umstritten und vernachlässigt wurde. Seine Rückkehr zu Freud, die er als faire rendre l’âme bezeichnet, zeigt, dass Psychoanalyse nicht linear fortschreitet und nicht als abgeschlossene Lehre vermittelt werden kann. Wenn das Unbewusste Ursprung und Inhalt ist, muss auf verfestigtes Wissen verzichtet werden. Mit seiner allgemeinen Verführungstheorie und den Neuen Grundlagen für die Psychoanalyse beabsichtigt Laplanche, die Strukturierungsprozesse des seelischen Apparates zu erklären, indem er auf Freuds Verführungstheorie zurückgreift. Die Ausarbeitung der Allgemeinen Verführungstheorie ist für ihn entscheidend, um den Ort zu kennzeichnen, an dem Subjektkonstitution, psychoanalytische Theorie und klinische Praxis miteinander verknüpft sind.