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Fritz Grünbaum und das Wiener Kabarett

Biographie & Lesebuch

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  • 296 stron
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Das Buch umfasst zwei Teile: eine Biographie über Fritz Grünbaum und Texte von ihm, darunter gereimte Monologe, Kabaretttexte und Lieder. Grünbaum, 1880 in Brünn geboren und 1941 im KZ Dachau umgekommen, war einer der bedeutendsten Unterhaltungskünstler der Zwischenkriegszeit. Er begann 1906 als Kabarettist im Etablissement „Hölle“ im Souterrain des Theaters an der Wien. Mit seinen philosophischen und selbstironischen Monologen entwickelte er einen neuen Stil in der Conférence und war ein gefragter Gast auf deutschen Kabarettbühnen. Bis 1933 pendelte er zwischen Wien und den deutschen Zentren der Unterhaltung. Zudem schrieb er zahlreiche Operettenlibretti für bekannte Komponisten und seine Lieder wurden in ganz Wien gesungen. Gemeinsam mit Karl Farkas schuf er in den 1920er und 1930er Jahren viele Revuen, deren unvergessene Doppelconférencen Höhepunkte des österreichischen Kabaretts wurden. Auch als Filmschauspieler und Theaterdirektor war er aktiv. Nach dem „Anschluss“ wurde der Publikumsliebling verhaftet und ins KZ Dachau überstellt. Die Wiener Ausgabe des Völkischen Beobachters meldete im Mai 1938 stolz: „Den Grünbaum haben wir!“

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Fritz Grünbaum und das Wiener Kabarett, Hans Veigl

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Fritz Grünbaum und das Wiener Kabarett
Podtytuł
Biographie & Lesebuch
Język
niemiecki
Autorzy
Hans Veigl
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
Liczba stron
296
ISBN10
3950462880
ISBN13
9783950462883
Seria
Tagi
Opis
Das Buch umfasst zwei Teile: eine Biographie über Fritz Grünbaum und Texte von ihm, darunter gereimte Monologe, Kabaretttexte und Lieder. Grünbaum, 1880 in Brünn geboren und 1941 im KZ Dachau umgekommen, war einer der bedeutendsten Unterhaltungskünstler der Zwischenkriegszeit. Er begann 1906 als Kabarettist im Etablissement „Hölle“ im Souterrain des Theaters an der Wien. Mit seinen philosophischen und selbstironischen Monologen entwickelte er einen neuen Stil in der Conférence und war ein gefragter Gast auf deutschen Kabarettbühnen. Bis 1933 pendelte er zwischen Wien und den deutschen Zentren der Unterhaltung. Zudem schrieb er zahlreiche Operettenlibretti für bekannte Komponisten und seine Lieder wurden in ganz Wien gesungen. Gemeinsam mit Karl Farkas schuf er in den 1920er und 1930er Jahren viele Revuen, deren unvergessene Doppelconférencen Höhepunkte des österreichischen Kabaretts wurden. Auch als Filmschauspieler und Theaterdirektor war er aktiv. Nach dem „Anschluss“ wurde der Publikumsliebling verhaftet und ins KZ Dachau überstellt. Die Wiener Ausgabe des Völkischen Beobachters meldete im Mai 1938 stolz: „Den Grünbaum haben wir!“