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"Seltsame Käuze, wir zwei"

Karl und Robert Walser

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  • 174 strony
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Was bleibt von Geschichte übrig? Wie sehen die Orte aus, an denen sie sich einst ereignete? Erzählen sie noch von den ehemals bedeutsamen Dingen? Mit solchen Fragen begibt sich der Berner Photograph Dominique Uldry auf die Reise, um die Orte zu photographieren, die im Leben von Karl und Robert Walser eine wesentliche Rolle spielten: Biel, Zürich, Berlin, Bellelay, Bern und Herisau. Sein Interesse ist gegenwärtig; folgerichtig photographiert er in Farbe. Die Unscheinbarkeit der Motive und die Sorgfalt, mit der sie ins Bild gesetzt sind, lassen jedoch spüren, dass es um mehr geht. Uldry zeigt die Paradoxie des «Pilgernden»: Durch seinen Besuch ruft er die Geschichte eines Ortes neu wach, während er gleichzeitig die Nähe und Ferne des Vergangenen erfährt. Nietzsches Frage nach dem «Nutzen und Nachteil der Historie» für das eigene Leben bleibt präsent. Neben Uldrys Bildern enthält der Band einen Essay von Bernhard Echte über die beiden Walser-Brüder. Hier geht es nicht um eine Rückversetzung in die Zeit ihrer Biographien, sondern um die Frage, wie der eine durch den anderen zu dem wurde, der er war. Robert Walser trat 1894 als Modell seines Bruders Karl in die Kunst ein. In einer Aquarellskizze stellte Karl ihn in der Rolle von Schillers Räuber Karl Mohr dar. Das Porträt von Robert Walser als Poeten folgte bald. Die Ästhetik der Darstellung und die Poetik des Schreibens – was hatten sie gemeinsam und was trennte sie? Diese Fragen

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"Seltsame Käuze, wir zwei", Bernhard Echte

Język
Rok wydania
2019
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Tytuł
"Seltsame Käuze, wir zwei"
Podtytuł
Karl und Robert Walser
Język
niemiecki
Wydawca
Nimbus
Rok wydania
2019
Liczba stron
174
ISBN10
3038500682
ISBN13
9783038500681
Seria
Tagi
Opis
Was bleibt von Geschichte übrig? Wie sehen die Orte aus, an denen sie sich einst ereignete? Erzählen sie noch von den ehemals bedeutsamen Dingen? Mit solchen Fragen begibt sich der Berner Photograph Dominique Uldry auf die Reise, um die Orte zu photographieren, die im Leben von Karl und Robert Walser eine wesentliche Rolle spielten: Biel, Zürich, Berlin, Bellelay, Bern und Herisau. Sein Interesse ist gegenwärtig; folgerichtig photographiert er in Farbe. Die Unscheinbarkeit der Motive und die Sorgfalt, mit der sie ins Bild gesetzt sind, lassen jedoch spüren, dass es um mehr geht. Uldry zeigt die Paradoxie des «Pilgernden»: Durch seinen Besuch ruft er die Geschichte eines Ortes neu wach, während er gleichzeitig die Nähe und Ferne des Vergangenen erfährt. Nietzsches Frage nach dem «Nutzen und Nachteil der Historie» für das eigene Leben bleibt präsent. Neben Uldrys Bildern enthält der Band einen Essay von Bernhard Echte über die beiden Walser-Brüder. Hier geht es nicht um eine Rückversetzung in die Zeit ihrer Biographien, sondern um die Frage, wie der eine durch den anderen zu dem wurde, der er war. Robert Walser trat 1894 als Modell seines Bruders Karl in die Kunst ein. In einer Aquarellskizze stellte Karl ihn in der Rolle von Schillers Räuber Karl Mohr dar. Das Porträt von Robert Walser als Poeten folgte bald. Die Ästhetik der Darstellung und die Poetik des Schreibens – was hatten sie gemeinsam und was trennte sie? Diese Fragen