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Revanche!

Zukunftskrieg und Wiederaufstieg zu alter Macht im deutschsprachigen Zukunftsroman der Zwischenkriegszeit

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  • 230 stron
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In der Science-Fiction ist der Krieg allgegenwärtig, insbesondere in den deutschen Zukunftskriegsromanen vor dem Ersten Weltkrieg, die den Krieg mit politischer Absicht thematisieren. Diese Romane reflektieren die Angst, dass der eigene Staat auf drohende Konflikte nicht vorbereitet sei, insbesondere gegenüber England zur See und Frankreich zu Land, die als Hauptfeinde galten. Während viele dieser Werke eine klare Tendenz verfolgten und teils mit erheblichem Fachwissen verfasst wurden, bleibt der Einfluss der Science-Fiction der Weimarer Zeit schwer abzuschätzbar. Zahlreiche Bücher und Broschüren, besonders aus rechten Kreisen, wurden massenhaft verbreitet, während andere in kleinen Auflagen und obskuren Verlagen erschienen und kaum Verbreitung fanden. Viele Werke wurden bald nach ihrer Veröffentlichung beschlagnahmt oder später von den Nazis verboten und weitgehend vernichtet. Fishers Untersuchung zeigt, dass Trivialliteratur weniger die öffentliche Meinung formt als vielmehr ein Indikator für die Empfindungen, Ängste und Hoffnungen großer Bevölkerungsteile ist. Sie offenbart auch das Fehlen eines echten Verständnisses für die Kräfte, die das Schicksal der Menschen gestalten, und ersetzt diese durch romantisierte Wunschvorstellungen, die tief verwurzelte Sehnsüchte widerspiegeln.

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Revanche!, Franz Rottensteiner

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Revanche!
Podtytuł
Zukunftskrieg und Wiederaufstieg zu alter Macht im deutschsprachigen Zukunftsroman der Zwischenkriegszeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
230
ISBN10
3945807468
ISBN13
9783945807460
Seria
Tagi
Opis
In der Science-Fiction ist der Krieg allgegenwärtig, insbesondere in den deutschen Zukunftskriegsromanen vor dem Ersten Weltkrieg, die den Krieg mit politischer Absicht thematisieren. Diese Romane reflektieren die Angst, dass der eigene Staat auf drohende Konflikte nicht vorbereitet sei, insbesondere gegenüber England zur See und Frankreich zu Land, die als Hauptfeinde galten. Während viele dieser Werke eine klare Tendenz verfolgten und teils mit erheblichem Fachwissen verfasst wurden, bleibt der Einfluss der Science-Fiction der Weimarer Zeit schwer abzuschätzbar. Zahlreiche Bücher und Broschüren, besonders aus rechten Kreisen, wurden massenhaft verbreitet, während andere in kleinen Auflagen und obskuren Verlagen erschienen und kaum Verbreitung fanden. Viele Werke wurden bald nach ihrer Veröffentlichung beschlagnahmt oder später von den Nazis verboten und weitgehend vernichtet. Fishers Untersuchung zeigt, dass Trivialliteratur weniger die öffentliche Meinung formt als vielmehr ein Indikator für die Empfindungen, Ängste und Hoffnungen großer Bevölkerungsteile ist. Sie offenbart auch das Fehlen eines echten Verständnisses für die Kräfte, die das Schicksal der Menschen gestalten, und ersetzt diese durch romantisierte Wunschvorstellungen, die tief verwurzelte Sehnsüchte widerspiegeln.