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Max Weber

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  • 150 stron
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Max Webers (1864-1920) Werk wird oft nicht an prominenter Stelle der wissenssoziologischen Forschung eingeordnet. Dennoch zeigt sich eine implizite Wissenssoziologie in seinen religionssoziologischen Analysen und zentralen methodologischen Beiträgen, wie zur Werturteilsfreiheit und zur Konstruktion von Idealtypen. In seinen historisch-komparativen Untersuchungen analysiert Weber den „okzidentalen Rationalisierungsprozess“, den er als „Entzauberung“ beschreibt. Dieser Prozess zeigt sich als Differenzierung von „Wertsphären“ und als Dynamik der Autonomisierung von Wissensformen und Bewertungskriterien. Webers verstehende Soziologie untersucht die Zusammenhänge von institutionellen Konstellationen, individuellen und sozialen Interessen sowie handlungsleitenden Ideen, Werten und (Glaubens-)Überzeugungen. Diese Aspekte werden als geschichtliche Umwandlungen betrachtet, die für die Entwicklung unterschiedlicher Typen moderner Gesellschaften entscheidend sind. Martin Endreß präsentiert in dieser Einführung die Basis für eine wissenssoziologische Lektüre von Webers Werk. Er identifiziert relevante Reflexionen in Webers Soziologischen Grundbegriffen und methodologischen Schriften sowie in seiner Religions-, Herrschafts- und Rechtssoziologie. Der Band bietet somit die erste umfassende Würdigung der wissenssoziologischen Perspektiven in Webers Werk.

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Max Weber, Martin Endreß

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Max Weber
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
150
ISBN10
3744519953
ISBN13
9783744519953
Seria
Tagi
Opis
Max Webers (1864-1920) Werk wird oft nicht an prominenter Stelle der wissenssoziologischen Forschung eingeordnet. Dennoch zeigt sich eine implizite Wissenssoziologie in seinen religionssoziologischen Analysen und zentralen methodologischen Beiträgen, wie zur Werturteilsfreiheit und zur Konstruktion von Idealtypen. In seinen historisch-komparativen Untersuchungen analysiert Weber den „okzidentalen Rationalisierungsprozess“, den er als „Entzauberung“ beschreibt. Dieser Prozess zeigt sich als Differenzierung von „Wertsphären“ und als Dynamik der Autonomisierung von Wissensformen und Bewertungskriterien. Webers verstehende Soziologie untersucht die Zusammenhänge von institutionellen Konstellationen, individuellen und sozialen Interessen sowie handlungsleitenden Ideen, Werten und (Glaubens-)Überzeugungen. Diese Aspekte werden als geschichtliche Umwandlungen betrachtet, die für die Entwicklung unterschiedlicher Typen moderner Gesellschaften entscheidend sind. Martin Endreß präsentiert in dieser Einführung die Basis für eine wissenssoziologische Lektüre von Webers Werk. Er identifiziert relevante Reflexionen in Webers Soziologischen Grundbegriffen und methodologischen Schriften sowie in seiner Religions-, Herrschafts- und Rechtssoziologie. Der Band bietet somit die erste umfassende Würdigung der wissenssoziologischen Perspektiven in Webers Werk.