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Das natürliche Kunstwerk

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»Natürlichkeit« ist seit dem späten 18. Jahrhundert eine zentrale Kategorie zur Beurteilung der Erfahrungswelt und wird zur ästhetischen Norm. Kunstwerke sollen natürlich sein, doch was bedeutet das? Jan von Brevern untersucht die anhaltende Sehnsucht nach natürlichem Essen, Leben und Aussehen – Ideale unserer Zeit. Während wir uns über natürliche Limonade oder Kosmetik nicht wundern, erscheint die Vorstellung, Kunst könne natürlich sein, seltsam. Johann Georg Sulzer behauptet 1771 in seiner Allgemeinen Theorie der Schönen Künste, dass das Natürliche eine der vorzüglichsten Eigenschaften der Kunstwerke sei. Was bedeutet das? Welche Ansprüche stellt die Theorie an die Kunst, und wie reagiert diese darauf? Das Buch beschreibt, wie mit dem Aufstieg der philosophischen Ästhetik im 18. Jahrhundert Natürlichkeit ästhetisiert wird. Es beleuchtet das Spannungsverhältnis von Natur, Kunst und Technik, untersucht die Stilmittel des Natürlichen und die Verbindung zwischen Spazierengehen und Natürlichkeit. Natürlichkeit entsteht durch den Entzug von Natur und wird zur Aufgabe, wenn Natur als entfernt wahrgenommen wird. Es wird aufgezeigt, wie die Kunst mit dieser Herausforderung umgeht, welche gesellschaftlichen Funktionen ihr zugemutet werden und wie das Kunstwerk schließlich zum Paradigma des Natürlichen werden konnte.

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Das natürliche Kunstwerk, Jan von Brevern

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das natürliche Kunstwerk
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
275
ISBN10
3835391534
ISBN13
9783835391536
Seria
Tagi
Opis
»Natürlichkeit« ist seit dem späten 18. Jahrhundert eine zentrale Kategorie zur Beurteilung der Erfahrungswelt und wird zur ästhetischen Norm. Kunstwerke sollen natürlich sein, doch was bedeutet das? Jan von Brevern untersucht die anhaltende Sehnsucht nach natürlichem Essen, Leben und Aussehen – Ideale unserer Zeit. Während wir uns über natürliche Limonade oder Kosmetik nicht wundern, erscheint die Vorstellung, Kunst könne natürlich sein, seltsam. Johann Georg Sulzer behauptet 1771 in seiner Allgemeinen Theorie der Schönen Künste, dass das Natürliche eine der vorzüglichsten Eigenschaften der Kunstwerke sei. Was bedeutet das? Welche Ansprüche stellt die Theorie an die Kunst, und wie reagiert diese darauf? Das Buch beschreibt, wie mit dem Aufstieg der philosophischen Ästhetik im 18. Jahrhundert Natürlichkeit ästhetisiert wird. Es beleuchtet das Spannungsverhältnis von Natur, Kunst und Technik, untersucht die Stilmittel des Natürlichen und die Verbindung zwischen Spazierengehen und Natürlichkeit. Natürlichkeit entsteht durch den Entzug von Natur und wird zur Aufgabe, wenn Natur als entfernt wahrgenommen wird. Es wird aufgezeigt, wie die Kunst mit dieser Herausforderung umgeht, welche gesellschaftlichen Funktionen ihr zugemutet werden und wie das Kunstwerk schließlich zum Paradigma des Natürlichen werden konnte.