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Romantische Intellektualität und Ich-Krise

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  • 250 stron
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Unbekannte Briefe zeigen einen Schweizer in Berlin um 1810, der als Gast bei Rahel Levin und Schüler Schleiermachers auf dem Weg in den Wahnsinn ist. Nikolaus Harscher aus Basel studierte Medizin in Halle und schloss sich dort den neuberufenen Romantikern Schleiermacher und Steffens an. 1806 lernte ihn Karl August Varnhagen kennen, der Harscher als brillanten Dialektiker beschreibt, aber auch auf sein körperliches Leiden und seine Neigung zur Melancholie und einem erdrückenden Schuldbewusstsein hinweist. Nach der Schließung der Universität Halle folgt Harscher seinem Freund nach Berlin, wo er eine komplizierte Beziehung zu Rahel Levin entwickelt und zeitweise mit Schleiermachers Halbschwester Nanny verbunden ist. Ein Höhepunkt sind die erstmals veröffentlichten Briefe Harschers, in denen die Ich-Krise des romantischen Subjektivismus einen eigenwilligen sprachlichen Ausdruck findet. Die Briefe über den Besuch der Dresdner Gemäldegalerie dokumentieren eine unmittelbar vor dem Zusammenbruch stehende romantische Kunstbegeisterung. Harscher, aus wohlhabender Basler Familie, studierte in Basel und Halle und nahm engen Kontakt zur romantischen Bewegung auf. Sein Rückgang nach Basel 1818 und die zunehmende Gemütsverdüsterung führten zu zahlreichen vergeblichen Kuraufenthalten in Baden/Aargau.

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Romantische Intellektualität und Ich-Krise, Peter Sprengel

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Romantische Intellektualität und Ich-Krise
Język
niemiecki
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
250
ISBN10
3835352954
ISBN13
9783835352957
Seria
Opis
Unbekannte Briefe zeigen einen Schweizer in Berlin um 1810, der als Gast bei Rahel Levin und Schüler Schleiermachers auf dem Weg in den Wahnsinn ist. Nikolaus Harscher aus Basel studierte Medizin in Halle und schloss sich dort den neuberufenen Romantikern Schleiermacher und Steffens an. 1806 lernte ihn Karl August Varnhagen kennen, der Harscher als brillanten Dialektiker beschreibt, aber auch auf sein körperliches Leiden und seine Neigung zur Melancholie und einem erdrückenden Schuldbewusstsein hinweist. Nach der Schließung der Universität Halle folgt Harscher seinem Freund nach Berlin, wo er eine komplizierte Beziehung zu Rahel Levin entwickelt und zeitweise mit Schleiermachers Halbschwester Nanny verbunden ist. Ein Höhepunkt sind die erstmals veröffentlichten Briefe Harschers, in denen die Ich-Krise des romantischen Subjektivismus einen eigenwilligen sprachlichen Ausdruck findet. Die Briefe über den Besuch der Dresdner Gemäldegalerie dokumentieren eine unmittelbar vor dem Zusammenbruch stehende romantische Kunstbegeisterung. Harscher, aus wohlhabender Basler Familie, studierte in Basel und Halle und nahm engen Kontakt zur romantischen Bewegung auf. Sein Rückgang nach Basel 1818 und die zunehmende Gemütsverdüsterung führten zu zahlreichen vergeblichen Kuraufenthalten in Baden/Aargau.