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Die Kunst des Lesens. Sebastian Kiefers Lektüren

Neue Perspektiven für den Umgang mit Dichtung in Theorie und Praxis

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  • 340 stron
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Sebastian Kiefer, ein Literatur- und Musikwissenschaftler, hat sich in der deutschsprachigen Publizistik eine einzigartige Position erarbeitet. Er entwickelt eine eigene Kunst des minutiösen Lesens und zeigt, dass die Ansprüche an poetische Sprache und Erfahrung, wie sie von Goethe, Hölderlin oder Eichendorff formuliert wurden, heute nur in fortschrittlichen Texten lebendig wiederholt oder neu interpretiert werden können. Für Kiefer bedeutet „Lesen“ das Gegenteil von konventionellem „Interpretieren“: Es geht nicht um das Herausfiltern vermeintlicher dichterischer Aussagen, denn alles, was über die Welt oder sich selbst gesagt werden kann, lässt sich auch ohne Kunst ausdrücken. Echte poetische Erfahrungen von Ich, Welt und Sprache entstehen nur im Zusammenspiel verschiedener Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen im praktischen Lesen. Lesen ist für Kiefer die Kunst, diese geistigen Aktivitäten zu verfeinern und zu erleben. Historisches Wissen über Sprechweisen und Erkenntnisbegriffe ist ebenso wichtig wie eine verfeinerte Aufmerksamkeit für das Spiel der Empfindungen und die Nuancen der Phänomene. Die gesammelten Aufsätze folgen Kiefers Lektüremethoden in seinen zentralen Untersuchungen von deutschen Klassikern bis zur Neoavantgarde. Hommagen von Autoren, deren ästhetische Positionen für Kiefer von Bedeutung sind, ergänzen den Band.

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Die Kunst des Lesens. Sebastian Kiefers Lektüren, Florian Neuner

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Die Kunst des Lesens. Sebastian Kiefers Lektüren
Podtytuł
Neue Perspektiven für den Umgang mit Dichtung in Theorie und Praxis
Język
niemiecki
Wydawca
Ritter
Rok wydania
2023
Liczba stron
340
ISBN10
3854156499
ISBN13
9783854156499
Seria
Opis
Sebastian Kiefer, ein Literatur- und Musikwissenschaftler, hat sich in der deutschsprachigen Publizistik eine einzigartige Position erarbeitet. Er entwickelt eine eigene Kunst des minutiösen Lesens und zeigt, dass die Ansprüche an poetische Sprache und Erfahrung, wie sie von Goethe, Hölderlin oder Eichendorff formuliert wurden, heute nur in fortschrittlichen Texten lebendig wiederholt oder neu interpretiert werden können. Für Kiefer bedeutet „Lesen“ das Gegenteil von konventionellem „Interpretieren“: Es geht nicht um das Herausfiltern vermeintlicher dichterischer Aussagen, denn alles, was über die Welt oder sich selbst gesagt werden kann, lässt sich auch ohne Kunst ausdrücken. Echte poetische Erfahrungen von Ich, Welt und Sprache entstehen nur im Zusammenspiel verschiedener Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen im praktischen Lesen. Lesen ist für Kiefer die Kunst, diese geistigen Aktivitäten zu verfeinern und zu erleben. Historisches Wissen über Sprechweisen und Erkenntnisbegriffe ist ebenso wichtig wie eine verfeinerte Aufmerksamkeit für das Spiel der Empfindungen und die Nuancen der Phänomene. Die gesammelten Aufsätze folgen Kiefers Lektüremethoden in seinen zentralen Untersuchungen von deutschen Klassikern bis zur Neoavantgarde. Hommagen von Autoren, deren ästhetische Positionen für Kiefer von Bedeutung sind, ergänzen den Band.