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Kinder in Heimen

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  • 180 stron
  • 7 godzin czytania

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Die „L’Homme“-Ausgabe „Kinder in Heimen“ beleuchtet kritische Debatten zu einem gesellschaftlich relevanten Thema, das jüngst verstärkt ins öffentliche Interesse gerückt ist. Es wird untersucht, wie sich die Leitideen der Heimerziehung entwickelten und in welchem Verhältnis die Prinzipien der Sozialisation zu geschlechtsspezifischen, sozialen, religiösen und nationalen Werten standen. Der Wandel des Begriffs der Verwahrlosung und die damit verbundenen geschlechtsspezifischen Konnotationen werden thematisiert. Zudem wird die Rolle der Akteur*innen der sozialen Arbeit in Kinderheimen sowie die Möglichkeiten zur Selbstbestimmung der Zöglinge hinterfragt. Diese Fragestellungen werden anhand vielfältiger Quellen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und in unterschiedlichen räumlichen und historischen Kontexten diskutiert. Themen wie US-Indigene Internate, Waisenhäuser im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs, geschlossene Einrichtungen für Mädchen in Bulgarien (1900–1944) und die Rolle des alliierten Kindersuchdienstes werden behandelt. Auch die Mädchenfürsorge in Deutschland (1871–1970) sowie Proteste gegen die Streichung des Lehrstuhls für Geschlechtergeschichte an der Universität Jena finden Erwähnung. Die Analyse erfolgt aus verschiedenen Perspektiven und beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen institutioneller Erziehung und der Subjektivität der Kinder und Jugendlichen.

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Kinder in Heimen, Sandra Maß

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kinder in Heimen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
180
ISBN10
3847115340
ISBN13
9783847115342
Seria
Tagi
Opis
Die „L’Homme“-Ausgabe „Kinder in Heimen“ beleuchtet kritische Debatten zu einem gesellschaftlich relevanten Thema, das jüngst verstärkt ins öffentliche Interesse gerückt ist. Es wird untersucht, wie sich die Leitideen der Heimerziehung entwickelten und in welchem Verhältnis die Prinzipien der Sozialisation zu geschlechtsspezifischen, sozialen, religiösen und nationalen Werten standen. Der Wandel des Begriffs der Verwahrlosung und die damit verbundenen geschlechtsspezifischen Konnotationen werden thematisiert. Zudem wird die Rolle der Akteur*innen der sozialen Arbeit in Kinderheimen sowie die Möglichkeiten zur Selbstbestimmung der Zöglinge hinterfragt. Diese Fragestellungen werden anhand vielfältiger Quellen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und in unterschiedlichen räumlichen und historischen Kontexten diskutiert. Themen wie US-Indigene Internate, Waisenhäuser im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs, geschlossene Einrichtungen für Mädchen in Bulgarien (1900–1944) und die Rolle des alliierten Kindersuchdienstes werden behandelt. Auch die Mädchenfürsorge in Deutschland (1871–1970) sowie Proteste gegen die Streichung des Lehrstuhls für Geschlechtergeschichte an der Universität Jena finden Erwähnung. Die Analyse erfolgt aus verschiedenen Perspektiven und beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen institutioneller Erziehung und der Subjektivität der Kinder und Jugendlichen.