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Der archaische Heiligtumsbefund vom Taxiarchis-Hügel in Didyma

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Der ‚Taxiarchis-Hügel‘ in Didyma, etwa 200 m nordwestlich des Apollon-Tempels, ist der Standort eines weitgehend ungestörten archaischen Heiligtums mit überwiegend Weihgaben. Diese wurden in verschiedenen Phasen der archaischen Epoche abgelagert und sind besonders in einer kompakten Brandschicht konzentriert, die mit der Perserzerstörung in Verbindung steht. Der Fund umfasst zahlreiche qualitativ hochwertige Objekte verschiedener Gattungen. Obwohl eindeutige Indizien für den ursprünglichen Verwendungskontext fehlen, deutet das Fundspektrum auf eine weibliche Gottheit als Empfängerin hin. Dieser Fund eröffnet neue Perspektiven auf die Kulttopographie des Heiligtums und ist von großer Relevanz für das archaische Votivwesen in Didyma, da es sich um den ersten ungestörten Befund dieser Art handelt. Der erste Band der dreibändigen Publikation präsentiert die archaische Stratigraphie, die sowohl für die zeitliche Einordnung der Fundobjekte als auch für die Interpretation des Gesamtbefundes entscheidend ist. Zudem werden bereits in diesem Teil die Befunde und Funde vorgestellt, die von der nacharchaischen Nutzung des ‚Taxiarchis-Hügels‘ zeugen, um dessen Funktion zu klären. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rekonstruktion der Lage und Genese des Fundplatzes im Kontext der Topographie und funktionalen Gesamtstruktur von Didyma.

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Der archaische Heiligtumsbefund vom Taxiarchis-Hügel in Didyma, Helga Bumke

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der archaische Heiligtumsbefund vom Taxiarchis-Hügel in Didyma
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
312
ISBN10
3447118369
ISBN13
9783447118361
Seria
Tagi
Opis
Der ‚Taxiarchis-Hügel‘ in Didyma, etwa 200 m nordwestlich des Apollon-Tempels, ist der Standort eines weitgehend ungestörten archaischen Heiligtums mit überwiegend Weihgaben. Diese wurden in verschiedenen Phasen der archaischen Epoche abgelagert und sind besonders in einer kompakten Brandschicht konzentriert, die mit der Perserzerstörung in Verbindung steht. Der Fund umfasst zahlreiche qualitativ hochwertige Objekte verschiedener Gattungen. Obwohl eindeutige Indizien für den ursprünglichen Verwendungskontext fehlen, deutet das Fundspektrum auf eine weibliche Gottheit als Empfängerin hin. Dieser Fund eröffnet neue Perspektiven auf die Kulttopographie des Heiligtums und ist von großer Relevanz für das archaische Votivwesen in Didyma, da es sich um den ersten ungestörten Befund dieser Art handelt. Der erste Band der dreibändigen Publikation präsentiert die archaische Stratigraphie, die sowohl für die zeitliche Einordnung der Fundobjekte als auch für die Interpretation des Gesamtbefundes entscheidend ist. Zudem werden bereits in diesem Teil die Befunde und Funde vorgestellt, die von der nacharchaischen Nutzung des ‚Taxiarchis-Hügels‘ zeugen, um dessen Funktion zu klären. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rekonstruktion der Lage und Genese des Fundplatzes im Kontext der Topographie und funktionalen Gesamtstruktur von Didyma.