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Nicht wie ein Liberaler denken

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»Schlussendlich müssen wir entscheiden, welche Art von Menschen wir sein möchten, als Individuen ebenso wie als Kollektiv. Die Philosophie kann dabei eine Rolle spielen, aber wir sollten darüber hinaus auf Ressourcen zurückgreifen, die breiter sind als diejenigen, die die Philosophie zur Verfügung stellen kann.« Für viele im »Westen« ist der Liberalismus zur quasi natürlichen Gegebenheit geworden. Dennoch existieren in jeder Gesellschaft abseits des kulturellen Mainstreams alternative Perspektiven. Der Philosoph Raymond Geuss beschreibt in seinem Buch, wie er in seiner Jugend mit einer ethisch-politischen Sichtweise konfrontiert wurde, die sein Denken nachhaltig beeinflusste. 1959, als Sohn eines tiefgläubigen Stahlarbeiters, kommt er auf ein Internat in Philadelphia. Umgeben von Eisenhowers Amerika versuchen ungarische Priester, ihn gegen den repressiven Kommunismus sowie den geistlosen liberalen Kapitalismus zu immunisieren. Später, während des Vietnamkriegs und der Ereignisse von »1968«, studiert Geuss in New York und trifft auf bedeutende akademische Lehrer wie Sidney Morgenbesser. In Westdeutschland liest er zum ersten Mal Adorno. »Nicht wie ein Liberaler denken« bietet mit analytischer Klarheit Einblicke in die intellektuellen Strömungen, die Geuss‘ kritische Haltung zu Liberalismus und Autoritarismus geprägt haben. Es ist eine faszinierende persönliche Ideengeschichte und eine fesselnde Erkundung der Möglichkeiten und G

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Nicht wie ein Liberaler denken, Raymond Geuss

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Nicht wie ein Liberaler denken
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3518587986
ISBN13
9783518587980
Seria
Opis
»Schlussendlich müssen wir entscheiden, welche Art von Menschen wir sein möchten, als Individuen ebenso wie als Kollektiv. Die Philosophie kann dabei eine Rolle spielen, aber wir sollten darüber hinaus auf Ressourcen zurückgreifen, die breiter sind als diejenigen, die die Philosophie zur Verfügung stellen kann.« Für viele im »Westen« ist der Liberalismus zur quasi natürlichen Gegebenheit geworden. Dennoch existieren in jeder Gesellschaft abseits des kulturellen Mainstreams alternative Perspektiven. Der Philosoph Raymond Geuss beschreibt in seinem Buch, wie er in seiner Jugend mit einer ethisch-politischen Sichtweise konfrontiert wurde, die sein Denken nachhaltig beeinflusste. 1959, als Sohn eines tiefgläubigen Stahlarbeiters, kommt er auf ein Internat in Philadelphia. Umgeben von Eisenhowers Amerika versuchen ungarische Priester, ihn gegen den repressiven Kommunismus sowie den geistlosen liberalen Kapitalismus zu immunisieren. Später, während des Vietnamkriegs und der Ereignisse von »1968«, studiert Geuss in New York und trifft auf bedeutende akademische Lehrer wie Sidney Morgenbesser. In Westdeutschland liest er zum ersten Mal Adorno. »Nicht wie ein Liberaler denken« bietet mit analytischer Klarheit Einblicke in die intellektuellen Strömungen, die Geuss‘ kritische Haltung zu Liberalismus und Autoritarismus geprägt haben. Es ist eine faszinierende persönliche Ideengeschichte und eine fesselnde Erkundung der Möglichkeiten und G