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Tenere et habere

Leihen als soziale Praxis im frühen und hohen Mittelalter

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  • 484 strony
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Seit mehr als zehn Jahren diskutiert die deutschsprachige Forschung über das „Lehnswesen“. Zahlreiche Beiträge haben mittlerweile gezeigt, dass es weder im frühen noch im hohen Mittelalter jenes allumfassende Ordnungsmodell war, das politische, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse strukturierte. In dieser Forschungslandschaft, die verständlicherweise von einer Dekonstruktion der bisherigen Annahmen geprägt war, versucht der Band einen neuen Akzent zu setzen. Er erprobt, indem er von „Leihe“ und „Leiheformen“ spricht, ein begriffliches und analytisches Instrumentarium, das engführende feudo-vasallitische Deutungen zu vermeiden helfen soll. Die Autorinnen und Autoren des Bandes, der aus der Arbeit mehrjähriger Treffen in Freiburg und Tübingen hervorgegangen ist, untersuchen dazu ein breites Panorama von Quellen von der Karolingerzeit bis ins 13. Jahrhundert.

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Tenere et habere, Jürgen Dendorfer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Tenere et habere
Podtytuł
Leihen als soziale Praxis im frühen und hohen Mittelalter
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
484
ISBN10
3799550402
ISBN13
9783799550406
Seria
Tagi
Opis
Seit mehr als zehn Jahren diskutiert die deutschsprachige Forschung über das „Lehnswesen“. Zahlreiche Beiträge haben mittlerweile gezeigt, dass es weder im frühen noch im hohen Mittelalter jenes allumfassende Ordnungsmodell war, das politische, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse strukturierte. In dieser Forschungslandschaft, die verständlicherweise von einer Dekonstruktion der bisherigen Annahmen geprägt war, versucht der Band einen neuen Akzent zu setzen. Er erprobt, indem er von „Leihe“ und „Leiheformen“ spricht, ein begriffliches und analytisches Instrumentarium, das engführende feudo-vasallitische Deutungen zu vermeiden helfen soll. Die Autorinnen und Autoren des Bandes, der aus der Arbeit mehrjähriger Treffen in Freiburg und Tübingen hervorgegangen ist, untersuchen dazu ein breites Panorama von Quellen von der Karolingerzeit bis ins 13. Jahrhundert.