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Unterdrückung durch Beglückung

Eine liberale Revision der politischen Philosophie

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  • 314 stron
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Was ist eine Demokratie, und wann ist sie liberal? Ulrich Steinvorth sucht in diesem Buch neue Antworten auf diese drängenden Fragen. Ausgehend von Aldous Huxleys »Brave New World«, in der eine Minderheit die Mehrheit manipuliert, um Unterdrückung als Beglückung zu empfinden, stellt Steinvorth die grundlegende Frage nach dem Wesen der Politik. Er unterscheidet zwischen dem ökonomischen Modell, das sich am Gesellschaftsvertrag und an Nutzenmaximierung orientiert, und dem politischen Modell, das nicht auf Nutzenmaximierung abzielt. Steinvorth kritisiert das ökonomische Modell in seiner stärksten Form, wie es von John Rawls formuliert wurde, der von der Politik den Schutz der Selbstachtung aller fordert. Dieser Schutz kann nur durch eigengesetzliche Subgesellschaften gewährleistet werden, ähnlich wie Locke den Schutz der Familie und Wirtschaft fordert. Den Schutz solcher Gesellschaftssphären sieht Steinvorth auch bei Hegel und in anwendbarer Form bei Max Weber. Dessen Wertsphären bilden die Grundlage seiner politischen Theorie, ergänzt durch Anleihen bei Autoren wie Aristoteles und Csikszentmihalyi. Steinvorth bietet damit eine umfassende Analyse der politischen Theorie und ihrer Herausforderungen in der heutigen Zeit.

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Unterdrückung durch Beglückung, Ulrich Steinvorth

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Unterdrückung durch Beglückung
Podtytuł
Eine liberale Revision der politischen Philosophie
Język
niemiecki
Wydawca
Meiner
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
314
ISBN10
3787343350
ISBN13
9783787343355
Seria
Tagi
Opis
Was ist eine Demokratie, und wann ist sie liberal? Ulrich Steinvorth sucht in diesem Buch neue Antworten auf diese drängenden Fragen. Ausgehend von Aldous Huxleys »Brave New World«, in der eine Minderheit die Mehrheit manipuliert, um Unterdrückung als Beglückung zu empfinden, stellt Steinvorth die grundlegende Frage nach dem Wesen der Politik. Er unterscheidet zwischen dem ökonomischen Modell, das sich am Gesellschaftsvertrag und an Nutzenmaximierung orientiert, und dem politischen Modell, das nicht auf Nutzenmaximierung abzielt. Steinvorth kritisiert das ökonomische Modell in seiner stärksten Form, wie es von John Rawls formuliert wurde, der von der Politik den Schutz der Selbstachtung aller fordert. Dieser Schutz kann nur durch eigengesetzliche Subgesellschaften gewährleistet werden, ähnlich wie Locke den Schutz der Familie und Wirtschaft fordert. Den Schutz solcher Gesellschaftssphären sieht Steinvorth auch bei Hegel und in anwendbarer Form bei Max Weber. Dessen Wertsphären bilden die Grundlage seiner politischen Theorie, ergänzt durch Anleihen bei Autoren wie Aristoteles und Csikszentmihalyi. Steinvorth bietet damit eine umfassende Analyse der politischen Theorie und ihrer Herausforderungen in der heutigen Zeit.