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Das Überleben überleben

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Gerhard Richters essayistische Erkundung des Überlebens betrachtet dieses nicht nur als eine Verlängerung des Lebens, sondern als eine intensivierte Form des Lebens selbst. Philosophisch gesehen dient das Überleben als Ausgangspunkt für die Untersuchung dieser grundlegenden Erfahrung. Trotz der reichen Reflexionen in der philosophischen und essayistischen Tradition wurde Richter durch die alltägliche Realität der Pandemie inspiriert, die die Fragilität des körperlichen Lebens und der sozialen Strukturen offenbart hat. Die Notwendigkeit, die Vergänglichkeit eines „Weltgefühls“ mit den theoretischen Aspekten des Überlebens und der Verletzlichkeit zu verbinden, wird durch globale Krisen verstärkt. Richters Ansatz ist umkreisend und essayistisch; es geht weniger um eine präzise Definition des Überlebens als um die Erfassung seiner vielfältigen Bedeutungen. Durch einen historischen Parcours, der von Nietzsche bis zu Jean-Luc Nancy und Werner Hamacher reicht, untersucht Richter die Implikationen des Überlebens – zwischen Fortleben, intensivem Leben und der Ausrichtung auf die Zukunft. Dieses Spektrum an Bedeutungen zeigt, dass Überleben immer neu interpretiert werden muss, da es irreduzibel „immer erst noch verstanden werden muss“.

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Das Überleben überleben, Gerhard Richter

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Überleben überleben
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
196
ISBN10
3854496257
ISBN13
9783854496250
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Gerhard Richters essayistische Erkundung des Überlebens betrachtet dieses nicht nur als eine Verlängerung des Lebens, sondern als eine intensivierte Form des Lebens selbst. Philosophisch gesehen dient das Überleben als Ausgangspunkt für die Untersuchung dieser grundlegenden Erfahrung. Trotz der reichen Reflexionen in der philosophischen und essayistischen Tradition wurde Richter durch die alltägliche Realität der Pandemie inspiriert, die die Fragilität des körperlichen Lebens und der sozialen Strukturen offenbart hat. Die Notwendigkeit, die Vergänglichkeit eines „Weltgefühls“ mit den theoretischen Aspekten des Überlebens und der Verletzlichkeit zu verbinden, wird durch globale Krisen verstärkt. Richters Ansatz ist umkreisend und essayistisch; es geht weniger um eine präzise Definition des Überlebens als um die Erfassung seiner vielfältigen Bedeutungen. Durch einen historischen Parcours, der von Nietzsche bis zu Jean-Luc Nancy und Werner Hamacher reicht, untersucht Richter die Implikationen des Überlebens – zwischen Fortleben, intensivem Leben und der Ausrichtung auf die Zukunft. Dieses Spektrum an Bedeutungen zeigt, dass Überleben immer neu interpretiert werden muss, da es irreduzibel „immer erst noch verstanden werden muss“.