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Spurensuche

Jüdische Familiengeschichten in Wernigerode

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  • 194 strony
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In Wernigerode gibt es keine Synagoge oder jüdischen Friedhof, da seit 1592 Juden das Wohnrecht entzogen wurde. Im Mittelalter existierte zwar eine Judengasse, doch erst Ende des 19. Jahrhunderts sind wieder fünf jüdische Familien in der Stadt nachweisbar. Peter Lehmann hat die Lebensgeschichten von zehn jüdischen Familien recherchiert, basierend auf zahlreichen Dokumenten und Forschungsergebnissen. Dazu gehören ein Journalist und Stadtrat, der zur Selbsttötung getrieben wurde, sowie drei Familien, die Bekleidungs- und Modegeschäfte führten. Auch der Rektor des Lyzeums, ein Pfarrer ohne Kanzel, ein Jurist mit Berufsverbot, ein Käsefabrikant und ein Händler für alltägliche Waren sind Teil dieser Erzählung. Alle wurden Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns, einige konnten fliehen, während von vielen die Spuren verloren gingen. Zudem wird von einer Familie berichtet, die aus der Ferne wieder Kontakt zu Wernigerode aufnahm und eine neue Freundschaft entstand. Das Buch enthält auch eine Sammlung von Namen und Personen, die in der Stadt geboren wurden oder kurzzeitig hier lebten, über die wenig bekannt ist. Es wird die Frage aufgeworfen, wie heute an die wenigen jüdischen Mitmenschen erinnert werden kann. Die Spurensuche in Wernigerode ist ein Beispiel für den gesamten Harzraum.

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Spurensuche, Hans-Peter Lehmann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Spurensuche
Podtytuł
Jüdische Familiengeschichten in Wernigerode
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
194
ISBN10
3867324379
ISBN13
9783867324373
Seria
Tagi
Opis
In Wernigerode gibt es keine Synagoge oder jüdischen Friedhof, da seit 1592 Juden das Wohnrecht entzogen wurde. Im Mittelalter existierte zwar eine Judengasse, doch erst Ende des 19. Jahrhunderts sind wieder fünf jüdische Familien in der Stadt nachweisbar. Peter Lehmann hat die Lebensgeschichten von zehn jüdischen Familien recherchiert, basierend auf zahlreichen Dokumenten und Forschungsergebnissen. Dazu gehören ein Journalist und Stadtrat, der zur Selbsttötung getrieben wurde, sowie drei Familien, die Bekleidungs- und Modegeschäfte führten. Auch der Rektor des Lyzeums, ein Pfarrer ohne Kanzel, ein Jurist mit Berufsverbot, ein Käsefabrikant und ein Händler für alltägliche Waren sind Teil dieser Erzählung. Alle wurden Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns, einige konnten fliehen, während von vielen die Spuren verloren gingen. Zudem wird von einer Familie berichtet, die aus der Ferne wieder Kontakt zu Wernigerode aufnahm und eine neue Freundschaft entstand. Das Buch enthält auch eine Sammlung von Namen und Personen, die in der Stadt geboren wurden oder kurzzeitig hier lebten, über die wenig bekannt ist. Es wird die Frage aufgeworfen, wie heute an die wenigen jüdischen Mitmenschen erinnert werden kann. Die Spurensuche in Wernigerode ist ein Beispiel für den gesamten Harzraum.