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Gesellschaftliche Grundbegriffe

Ein Glossar der öffentlichen Rede

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Armin Nassehi beleuchtet in seinem neuen Werk zentrale gesellschaftliche Begriffe der Gegenwart wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit/Ungleichheit, Identität, Krise und Fremdheit. Diese Begriffe, ursprünglich im akademischen Kontext verankert, haben in öffentlichen Debatten ein Eigenleben entwickelt und beeinflussen wiederum den akademischen Diskurs. Nassehi strukturiert den Diskurs nicht durch die Festlegung einer „richtigen“ Bedeutung, sondern indem er die offensichtlichen und versteckten Funktionen dieser Begriffe untersucht. Er erkennt an, dass die Soziologie, wie Niklas Luhmann feststellte, neue Selbstbeschreibungen der Gesellschaft lediglich anregen kann, ohne sie durchzusetzen. Nassehis Analyse ist keine belehrende Aufforderung zum richtigen Sprechen, sondern eine methodische Untersuchung der Funktionen, die diese Begriffe in Debatten erfüllen. Die zentrale Frage ist, welches Problem durch ihren Gebrauch gelöst wird. Die Begriffe haben nicht nur historische, sondern auch praktische Bedeutungen, die in Debatten sichtbar werden. Wer die Funktionen dieser Begriffe versteht, kann öffentliche Debatten besser nachvollziehen. Nassehi richtet den Fokus sowohl auf den öffentlichen Gebrauch der Begriffe als auch auf ihre soziale Herkunft aus den Sozialwissenschaften und deren Rückwirkungen auf den Diskurs.

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Gesellschaftliche Grundbegriffe, Armin Nassehi

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Gesellschaftliche Grundbegriffe
Podtytuł
Ein Glossar der öffentlichen Rede
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
399
ISBN10
3406807674
ISBN13
9783406807671
Seria
Tagi
Ocena
3,5 z 5
Opis
Armin Nassehi beleuchtet in seinem neuen Werk zentrale gesellschaftliche Begriffe der Gegenwart wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit/Ungleichheit, Identität, Krise und Fremdheit. Diese Begriffe, ursprünglich im akademischen Kontext verankert, haben in öffentlichen Debatten ein Eigenleben entwickelt und beeinflussen wiederum den akademischen Diskurs. Nassehi strukturiert den Diskurs nicht durch die Festlegung einer „richtigen“ Bedeutung, sondern indem er die offensichtlichen und versteckten Funktionen dieser Begriffe untersucht. Er erkennt an, dass die Soziologie, wie Niklas Luhmann feststellte, neue Selbstbeschreibungen der Gesellschaft lediglich anregen kann, ohne sie durchzusetzen. Nassehis Analyse ist keine belehrende Aufforderung zum richtigen Sprechen, sondern eine methodische Untersuchung der Funktionen, die diese Begriffe in Debatten erfüllen. Die zentrale Frage ist, welches Problem durch ihren Gebrauch gelöst wird. Die Begriffe haben nicht nur historische, sondern auch praktische Bedeutungen, die in Debatten sichtbar werden. Wer die Funktionen dieser Begriffe versteht, kann öffentliche Debatten besser nachvollziehen. Nassehi richtet den Fokus sowohl auf den öffentlichen Gebrauch der Begriffe als auch auf ihre soziale Herkunft aus den Sozialwissenschaften und deren Rückwirkungen auf den Diskurs.